Wetter vergleichbar mit Kartenspiel / Besserung für zweite Zeltlager-Hälfte vorhergesagt

Schlamm „sticht“ Sonnenmilch

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Wenn die Prognosen der Meteorologen stimmen, endet das Kreis-Zeltlager der Jugendwehren mit Wärme – Sonnenmilch könnte dann wieder „in“ sein.

Uchte - Von Kurt Henschel. Bisher (heute ist Halbzeit!) haben die Teilnehmer des 37. Kreis-Zeltlagers der Jugendfeuerwehren des Landkreises Nienburg und die ausländischen Gast-Gruppen wenig Glück mit dem Wetter gehabt: Sturm am Sonnabend, danach fast nur Regen. Die äußeren Bedingungen lassen sich mit einem Kartenspiel vergleichen – niemand weiß, was er so auf die Hand bekommt.

Die Moral aller Beteiligten ist dennoch gut. Erstens seien Feuerwehrleute – und auch Feuerwehr-Jugendliche – „nicht aus Zucker“, wie es immer wieder zu vernehmen ist, und zum Zweiten ist „Abenteuer Zeltlager“ eben wichtiger als ein bisschen Schlamm auf den Wegen.

Und dennoch: Die stets in Bereitschaft stehende und mega-emsige Ortswehr Uchte hat in der Nacht zu gestern bereits reagiert und Rindenmulch in den feuchtesten Lunken verteilt. Bereits gestern waren alle Bereiche fast trockenen Fußes zu begehen – Gummistiefel nicht notwendig.

„Cremt euch gut ein, trinkt viel und vergesst eure Kopfbedeckung nicht!“ Dieser Satz aus dem Morgenrunden-Mund von Kreisjugendfeuerwehrwart Detlef Schiller beziehungsweise seinen Stellvertretern Enno Schomerus und Cord Meyer, war in Uchte noch nicht zu vernehmen. Könnte aber bis zur Beendigung der größten Nachwuchs-Veranstaltung im Landkreis am Sonntag noch passieren. Die Hoffnung auf Sonne bleibt, bis dahin „sticht“ aber der Schlamm noch die Sonnenmilch. Er ist derzeit (noch) der höherwertige Trumpf im Spiel in Uchte.

Dort gingen gestern die Sportwettbewerbe weiter und es gab Infos vom Ausbildungs-Trupp der Avacon sowie im Bundeswehr-Truck. Detlef Schiller führte wichtige Gespräche mit Sponsor-Partnern, während der Sanitätsdienst das eine oder andere Wehwehchen versorgte. Dabei ging es um Wespenstiche sowie Blessuren, die sich die Mädchen und Jungen im Eifer des sportlichen Gefechts zugezogen hatten. „Bisher ist nichts Schlimmes passiert“, so Marco Rexin von der Medizin-Mannschaft. Ein Mädchen habe sich eine Verletzung zugezogen, die zunächst nach einer Fraktur des Sprunggelenks ausgesehen habe. Die Verletzte wollte aber nicht mit den „Sanis“ ins Krankenhaus, sondern sei von ihrer Mutter abgeholt worden.

Stimmung herrschte gestern Abend bei den „Mini-Highland-Games“, die die Gemeindejugendfeuerwehr Uchte ausgetüftelt und ausgerichtet hatte, während die Uchter Feuerwehr-Bereitschaft – wie schon tagsüber – kleinere Reparaturen sofort erledigte und beispielsweise Lampen ersetzte, zusätzliche Mülleimer (Detlef Schiller: „Aber bitte mit Henkel“, womit nicht der Pressewart der Kreisjugendfeuerwehr, Marc Henkel, gemeint war, was aber dennoch für Erheiterung sorgte) und Wespenfallen installierte sowie einen ungesicherten Zugang zum Zeltlager-Gelände schloss.

Auffällig übrigens auch in diesem Zeltlager-Jahr: Bei der Frage des jeweiligen Lagerleiters, wer denn etwas auf dem Herzen habe, antworten fast immer alle Fachbereichsleiter mit „Alles gut“ oder „Läuft“.

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