Wechsel in der Führung des EloKaBtl 912 in Nienburg-Langendamm

Markus Messelhäußer hat Kommando übernommen

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Kommando-Wechsel: Oberstleutnant Jochen Rosendahl (l.) hat die Führung des Bataillons Elektronische Kampfführung 912 in der Nienburger Clausewitz-Kaserne an Oberstleutnant Markus Messelhäußer (r.) übergeben und wechselt selbst nach Rammstein in Rheinland-Pfalz.

Nienburg - Oberstleutnant Jochen Rosendahl hat die Verantwortung für das Bataillon Elektronische Kampfführung 912 (EloKaBtl 912) in Nienburg-Langendamm abgegeben. Neuer Kommandeur ist seit Donnerstagnachmittag Oberstleutnant Markus Messelhäußer. Den Wechsel vollzog im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf dem Gelände der Clausewitz-Kaserne Gelände der Kommandeur der vorgesetzten Dienststelle, Brigadegeneral Axel Binder.

Im Beisein zahlreicher Gäste aus den Reihen der Bundeswehr, verschiedener Behörden und auch der Politik begann die Ansprache von Jochen Rosendahl sehr emotional. Er erklärte, dass er das Bataillon seit Ende September vergangenen Jahres aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr habe führen können. Deshalb habe er auch den Jahresabschluss sowie den Neujahrsempfang nicht persönlich begleiten können. Und er beteuerte: „Ich darf Ihnen mit Nachdruck versichern, in meinen Gedanken war ich bei Ihnen, bei den Soldaten, zivilen Mitarbeitern des Bataillons und auch bei Ihnen, werte Gäste.“

Er wolle jetzt – wie berichtet – einen Dienstposten in Rammstein antreten, um sich dort innerhalb eines Jahres „Stück für Stück wieder in den Arbeitsalltag“ zu integrieren. Er bat anschließend darum, von Fragen zu seinem Gesundheitszustand abzusehen, und widmete sich der eigentlichen Begrüßung und seinem Fazit, ehe das Kommando an Oberstleutnant Markus Messelhäußer, den Rosendahl „schon lange kennt“, überging.

Rosendahl sei dankbar, dass er diesen „Unikat-Verband“ habe führen dürfen, nachdem er schon als Kompaniechef einige Zeit in Nienburg verbracht hatte. Er bezeichnete seinen Abschied als „endgültig“, da ihn sein militärischer Weg nicht wieder nach Nienburg führe.

Der Scheidende bilanzierte die militärischen Erfolge seiner Amtszeit, ging aber auch ausführlich auf die von ihm von Beginn an propagierte Öffnung nach außen ein. Zusammen mit anderen Verbänden und Vereinigungen, der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Polizei und des Roten Kreuzes sei es gelungen, das „Konzept der Vielfalt“ umzusetzen und dafür viel Zuspruch zu bekommen. Daran solle sich auch mit dem neuen Kommandeur nichts ändern, so Rosendahl.

Rosendahl schloss mit den Worten: „Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit, es war eine tolle Zeit in Nienburg und im EloKaBtl 912. Unterstützen Sie meinen Nachfolger so wie Sie mich unterstützt haben, treten Sie ihm offen und ehrlich gegenüber und schenken Sie ihm das notwendige Vertrauen. Sie werden einen guten Kommandeur bekommen, da bin ich mir sicher.“

Besonderen Dank widmete er seinem Stellvertreter, Fregattenkapitän Thorsten Krone. Er habe kurz nach seinem Dienstantritt das Bataillon mehrere Monate geführt und „die Zeit meiner krankheitsbedingten Abwesenheit mit Bravour gemeistert“, so Rosendahl. „Er ist für mich eindeutig ein Vorbild an Haltung und Pflichterfüllung“, sagte Jochen Rosendahl und fügte hinzu: „Ich melde mich ab.“

hen

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