Sieben Mitarbeiter landen in Klinik

Nienburg - Während Wartungsarbeiten bei der Firma „Flexsys“ in Nienburg kam es am Mittwoch zu einer spontanen Entzündung von Lösemitteln und einem Feuer.

Das berichtet Nienburgs Feuerwehr-Pressesprecher Marc Henkel. Die Leitstelle in Schaumburg löste auf wegen der Lage der Firma und der geschilderten Situation Alarm für die Werkfeuerwehr Industriepark Nienburg und die Feuerwehr Nienburg sowie der Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Nienburg aus. Um eine Brandausbreitung zu verhindern und das Feuer zu ersticken, entschieden sich die Verantwortlichen, die Einsatzstelle einzuschäumen. Diese Maßnahme zeigte schnell Erfolg. Vorsichtshalber spülte die Feuerwehr noch eine Rohrleitung mit Wasser.

Während der gesamten Dauer des Einsatzes überwachten die Kräfte die Brandstelle mit zwei Wärmebildkameras. Im Verlauf des Geschehens entschied der Rettungsdienst, die Stufe „MANV“ (Massenanfall von Verletzten) auszulösen, da sieben Mitarbeiter von „Flexsys“ und einer Wartungsfirma für eine vorsorgliche Untersuchung in das Krankenhaus Nienburg gebracht werden mussten. Fahrt ins Krankenhaus war vorsorglich Alle sieben Personen konnten das Krankenhaus nach einer kurzen Untersuchung wieder verlassen. Insgesamt waren bei dem knapp dreistündigen Einsatz 40 Feuerwehr-Kräfte sowie 16 Mitglieder des Rettungsdienstes vor Ort. „Da alle beteiligten Personen umsichtig gehandelt haben, ist ein größerer Schaden verhindert worden“, so Henkel. Er fügte noch hinzu: „Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.“

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