„Hans-Otto-Schneegluth-Preis“ für Nienburger Schüler

Über das Wahlverhalten zum Reichstag

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Klaus Lünstedt (l.) und Werner Junack (r.) von der HGN gratulierten Fabian Heine (2. v. l.) und Julius Thieße (3. v. l.) zur ihrer guten Facharbeit.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Was für sie lange her ist, beschäftigt Schüler, die sich in Facharbeiten mit historischen Themen auseinandersetzen, besonders. Ein besondere Anerkennung ist der "Hans-Otto-Schneegluth-Preis", den Julius Thieße und Fabian Heine nun bekommen haben.

Im Jahr der Kommunalwahlen und vor dem der Abstimmung zum Bundestag haben sich Julius Thieße und Fabian Heine vom Nienburger Albert-Schweitzer-Schule (ASS) mit dem „Wahlverhalten des Menschen in Nienburg und Umgebung bei den Reichstagswahlen zur Zeit der Weimarer Republik“ befasst. Für ihre Facharbeit im Fach Geschichte bekamen sie gestern den „Hans-Otto-Schneegluth-Preis 2016“ verliehen.

„Treibholz oder Fels in der Brandung?“ Das ist der Untertitel der Ausarbeitung. Die Historische Gesellschaft Nienburg (HGN) vergibt die Auszeichnung zu Ehren des 2013 verstorbenen Nienburger Publizisten und Heimatforschers Hans-Otto Schneegluth. „Es geht auch um die Förderung des Interesses an historischen Zusammenhängen“, betonte Laudator Werner Junack, der als Beiratsmitglied auch an der Entscheidung beteiligt war. Das Thema sollte einen regionalen und historischen Bezug haben.

Beurteilt hat der Beirat den Inhalt der Arbeit, die Vorbereitung sowie Form und wissenschaftliches Arbeiten. Die Nutzung kommunaler Archive sei nicht notwendig, aber wünschenswert – und praktisch, betonte Junack.

Thieße und Heine stellten ihre Arbeit im Anschluss an die Prämierung selbst vor. Die Erkenntnis, und das hatte Junack zuvor als „Clou der Arbeit“ bezeichnet, sei übrigens, der Wahlbereich sei nicht Treibholz, auch nicht Fels in der Brandung, sondern sogar Strom gewesen.

Der erste Preis ist dotiert mit 600 Euro. Zusätzlich gab es Urkunden und das Buch „Nienburg – eine Stadtgeschichte“ von Mark Feuerle, die auch an die Preisträger der beiden anderen prämierten Facharbeiten, Tristan Janoschka vom Marion-Dönoff-Gymnasium (MDG) sowie Christoph Klages und Malte Plumhoff (ASS), gingen. Ermöglicht hat die Verleihung des Geldpreises die Nienburger Sparkasse.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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