12. und 26. September

Stadt Nienburg sucht Wahlhelfer

Ein Wahlhelfer öffnet Briefumschläge.
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Die Stadt Nienburg sucht Helfer für die Kommunal- und die Bundestagswahl im September.

Nienburg – Die Stadt Nienburg braucht helfende Hände, und zwar viele: Rund 400 Männer und Frauen werden gesucht, die an zwei Wahlterminen entscheidend dazu beitragen, dass das Verfahren zügig und korrekt ablaufen kann. Am Donnerstag gab Burkhard Walther, Sachgebietsleiter Zentrale Dienste und stellvertretender Stadtwahlleiter, die Details bekannt.

„In diesem Jahr werden in Nienburg der Kreistag, der Stadtrat, die Ortsräte Erichshagen-Wölpe, Holtorf und Langendamm sowie die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister gewählt, zudem steht die Bundestagswahl an“, berichtet Walther. Darum sucht die Stadtverwaltung für die beiden Wahltermine am 12. und 26. September jeweils rund 400 freiwillige Wahlhelfer.

Einblick in esseziellen demokratischen Prozess

Und was haben diese von ihrem Engagement? Zum einen gibt es eine Aufwandsentschädigung von 35 Euro, so Walther. Entscheidender aber ist in seinen Augen, dass die Helfer Einblicke in einen „spannenden politischen Prozess erhalten“. Grundsätzlich können sich demnach alle Bürgerinnen und Bürger berufen lassen. Die Aufgabe der Wahlhelfer ist es, während der Stimmabgabe zum Beispiel die Stimmzettel auszugeben und das Wählerverzeichnis zu kontrollieren. Im Anschluss geht es ans Auszählen der Stimmen und das Ermitteln des Wahlergebnisses.

Das Wahlgebiet der Stadt Nienburg besteht aus 38 Wahlbezirken. „Es wird versucht, Wünsche nach einem Einsatz in einem bestimmten Wahlbezirk zu berücksichtigen“, sagt Walther.

Am Wahltag selbst seien die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr für die Bürger geöffnet. Diese Zeitspanne wird für die Helfer in zwei Schichten zu jeweils rund fünf Stunden aufgeteilt. Nach Schließung der Wahllokale zählen die Wahlhelfer beider Schichten gemeinsam ab 18 Uhr die Stimmen aus.

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf diesen Bereich des öffentlichen Lebens aus: Wie Burkhardt betont, sind Wahlhelfer impfberechtigt. Wie Burkhard betont, gehören Wahlhelfer gemäß der Corona-Impfverordnung der Prioritätsgruppe 3 an. Sie können ab Montag, 31. Mai, einen Termin zur Impfung vereinbaren oder einen Wartelistenplatz erhalten.

Trend zur Briefwahl erwartet

Bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg habe man festgestellt, dass die Wähler vermehrt die Briefwahl in Anspruch nahmen.

„Teilweise wurde jede zweite Stimme per Briefwahl abgegeben“, so Walther. Er rechnet auch in der Weserstadt mit mehr Briefwählern. Die Vorbereitung zur Eröffnung des Briefwahlbüros laufen. „Als Termin wird der Montag, 9. August, anvisiert“, erläutert er.

Die Wahlbenachrichtigungen für die Kommunalwahlen werden voraussichtlich zwischen dem 7. und 10. August und für die Bundestagswahlen vom 21. bis 24. August an die Nienburger Wahlberechtigten zugestellt.

Weitere Informationen

Interessierte können sich auf www.nienburg.de/Wahlhelfer für einen Einsatz eintragen oder unter 05021/ 87 470 nähere Informationen erhalten.

Bei Problemen mit Briefwahlunterlagen: briefwahl@nienburg.de

Informationen des Landes zur Öffnung der Priorisierungsgruppen: www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html#1allgemein

Aktuelle Infos der Stadt zur Wahl: www.nienburg de

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