Vielseitigkeits-Wettbewerb für Diensthundführer der Polizei in Hoyerhagen

Sechs-Beine-Teams jagen im Duett durch den Parcours

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Der neue Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig (r.), im Gespräch mit den Chef-Organisatoren Christina Bock und Reiner Grote.

Hoyerhagen - Von Kurt Henschel. Wie bitte? Sechs Beine und zu zweit? Ja, das geht. Und zwar dann, wenn das Duo aus einem Menschen und einem Hund besteht. So war es zu erleben beim gestrigen Vielseitigkeits-Wettbewerb für Diensthundführer, den zum inzwischen 13. Mal die Diensthundführergruppe Nienburg auf dem Hundeplatz in Hoyerhagen ausrichtete. Ein Bild vom Geschehen machte sich dort auch der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig.

Lührig (54), seit dem 1. April als Nachfolger von Robert Kruse im Amt, war nicht zum ersten Mal in Hoyerhagen. 2004 sei es gewesen, als er in anderer Funktion den Austragungsort bereits kennengelernt habe, wie er sich erinnerte.

In seiner Begrüßung erklärte Lührig, die Schirmherrschaft für den Wettbewerb „gern übernommen“ zu haben. „Ich finde es hervorragend, dass an diesem Tag die Demonstration der Leistungsfähigkeit der Diensthunde im Mittelpunkt steht und darüber hinaus persönliche Beziehungen gepflegt werden können“, so der Polizeipräsident.

Er nahm sich dann auch die Zeit, den Wettbewerb zu verfolgen. In Begleitung des Leiters der Diensthundführergruppe Nienburg, Reiner Grote, und der Chef-Organisatorin sowie Wettbewerbsleiterin Christina Bock erlebte Lührig, wie geschickt, fit und belastbar die Sechs-Beine-Teams sind.

41 Teilnehmer (darunter 14 Diensthundführerinnen) aus mehreren Bundesländern sowie der Bundespolizei waren am Start und lösten im Duett zehn Aufgaben. Vom Stöbern nach einem Gegenstand führte der 1500 Meter lange Parcours über einen Schwebebalken, durch einen Kriechtunnel sowie per Boot über den örtlichen Meliorationshauptkanal. Das Ablegen und Heranrufen des Hundes, das Stellen eines fliehenden Scheintäters mit Schusswaffengebrauch, der Überfall auf einen Diensthundführer sowie das Stellen eines mit einem Fahrrad fliehenden Scheintäters rundeten die Liste der Aufgaben fast ab. Eine Gedächtnisübung mit Schießen gehörte auch dazu, um am Ende eine gute Platzierung zu erreichen.

Das gelang an einem kühlen, aber regenfreien Wettbewerbstag, der durch prächtige Stimmung auffiel und den sich auch Nienburgs Polizei-Pressesprecherin Gabriela Mielke, der Landtagsabgeordnete Johann-Heinrich („Jan“) Ahlers (CDU) als ehemaliger Diensthundführer sowie einige Zuschauer nicht entgehen ließen, den nachfolgenden Akteuren.

Einzelwertung: 1. Gregor Buscher (Polizeidirektion Oldenburg) mit Diensthund „Maddox“; 2. Jens Gerke (Bundespolizei Hannover) mit „Aragon“; 3. Jens Hirschberg (Polizeidirektion Oldenburg) mit „Maalik“.

Mannschaftswertung: 1. Bundespolizei Hannover; 2. Polizeidirektion Oldenburg II; 3. Polizeidirektion Oldenburg III.

Schnellster Hund war übrigens „Askan“ von Ulrich Dove (Diensthundführergruppe Nienburg) mit einem Tempo von 48 Kilometern pro Stunde.

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