Wirtschaftsförderung schiebt „Arbeiten in nienburg.mittelweser“ an

32 Unternehmen beim Start der Netzwerk-Initiative

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Landrat Detlev Kohlmeier (r.) bei seiner Begrüßung im Nienburger Kreishaus-Sitzungssaal. 

Nienburg - Von Kurt Henschel. Der stilisierte Schmetterling bekommt neuen Aufwind. Nachdem das Symbol der vor rund drei Jahren gestarteten Initiative der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nienburg (WIN) mit dem Titel „nienburg.mittelweser – einfach lebenswert“ gestartet worden war, verkündeten WIN, die Vertreter von derzeit 32 beteiligten Unternehmen sowie der Landkreis Nienburg gestern im Kreishaus in Nienburg den offiziellen Start der Kampagne „Arbeiten in nienburg.mittelweser“.

Landrat Detlev Kohlmeier erinnerte in seiner Begrüßung im Sitzungssaal des Kreishauses an den Schmetterling als „sichtbare Marke zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts“ Landkreis Nienburg beziehungsweise der Region Mittelweser. Es sei ein gemeinsames Anliegen von WIN, Landkreis und Unternehmern, Fachkräfte zu gewinnen und auch zu behalten. Dazu sei ein Netzwerk entstanden, das über Google laufe und auf dem Aspekt der Zusammenarbeit durch Vernetzung der Unternehmen basiere. „Wir sollten Bewerber nicht wegschicken, sondern weiterempfehlen“, so der Landrat mit seinemRat an die Vertreter der Unternehmen.

Die Erarbeitung der neuen Image-Kampagne habe alle Beteiligten enger zusammenrücken lassen und sich gegenseitig „vertrauter“ zu machen, so Kohlmeier, der allen dankte, „die das auf den Weg gebracht haben“.

Kurzen Statements zweier Geschäftsführer (Clemens Grote von Wesling in Rehburg-Loccum und Franz-Heinrich Hoof von Thermoform Plastics in Warmsen) von Firmen, die sich der Kampagne angeschlossen haben, folgten detaillierte Ausführungen von WIN-Geschäftsführerin Uta Kupsch. Sie verschwieg nicht, dass zu Beginn der Überlegungen für diese Image-Kampagne Skepsis bei den Unternehmen geherrscht hatte, diese nach vielen Gesprächen aber gewichen sei. Inzwischen stünden 32 Unternehmen hinter der Idee einer Art Online-Marketing oder auch Suchmaschinen-Marketing. Es soll laut Kupsch zu einer Austausch-Plattform kommen, um eine „gemeinsame Arbeitgeber-Marke zu entwickeln“. Sie sei überzeugt davon, dass Fachkräfte über Google künftig besser „attraktive Arbeitgeber in der Region Mittelweser finden können“.

Aktuell gebe es im Internet von der WIN acht sogenannte „Landingpages“, also Seiten, auf denen jeweils eine Branche beschrieben ist. Insgesamt verweist die WIN auf derzeit mehr als 100 Job-Profile aus der Region Nienburg-Mittelweser. Noch stünden bei Google „jobsuche.de“ oder „handwerker.de“ ganz oben auf der Liste der entsprechenden Internet-Seiten, aber eine intensive Nutzung von „Arbeiten in nienburg.mittelweser“ könne das eigene Modul im Ranking möglicherweise schnell nach oben bringen“, hofft Kupsch. Das „funktioniert aber nur, wenn wir immer aktuell sind“, fügt sie an und stellt dazu eine neue WIN-Mitarbeiterin vor, die das Neueste der Unternehmen entgegennimmt und das Internet entsprechend in einem von dreiWIN-Fenstern „füttert“: Es handelt sich um Francesca Lonscher, deren E-Mail-Adresse lonscher.francesca@win-nienburg.de lautet.

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