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Jubiläum des Kreisjugendrings: Burger und Beats als Dankeschön

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Von: Katrin Köster

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Jana Jüttner
Jana Jüttner vom Kreisjugendring Nienburg. © Privat

Der Kreisjugendring Nienburg plant eine Feier zum 50-jährigen Bestehen am Samstag, 3. September, in Marklohe, auf dem Gelände des JAM, Am Schiefen Berg 27. Der Verband rechnet mit rund 50 geladenen Gästen.

Landkreis – Ein runder Geburtstag wird in der Regel gefeiert. Auch beim Kreisjugendring (KJR) Nienburg steht solch ein Jubiläum ins Haus: Seit 50 Jahren engagiert sich der Verband als Vermittler zwischen der aktiven Jugendarbeit, Politik und der Verwaltung. Das wollen Vorsitzender Jörg Meier und sein Team angemessen feiern – und zwar mit den ehrenamtlich Aktiven im Kreis.

Es soll also ein „Dankesfest“ werden, betonen Jörg Meier und seine Mitarbeiterinnen Jana Jüttner und Maren Janik. Fest steht auch, wann und wo die Feier steigen soll: Am Samstag, 3. September, in Marklohe, auf dem Gelände des JAM, Am Schiefen Berg 27. Beginn soll um 16 Uhr sein. Vorgesehen sind rund 50 Gäste, berichtet KJR-Vorsitzender Jörg Meier. Die Einladungen sind verschickt und das Orga-Team wartet auf Rückmeldungen der Vereine.

Am Tag der Feier haben die Gäste zunächst die Möglichkeit, an einem der Workshops teilzunehmen, die Jana Jüttner und ihre Kollegin Maren Janik vom KJR organisiert haben. Zur Auswahl stehen unter anderem Floristik, Fotografieren mit dem Smartphone oder auch Vogelhäuschen bauen. Später sollen die Kinder und Jugendlichen mit Burgern und alkoholfreien Cocktails verwöhnt werden, ergänzt Meier.

Ab 18 Uhr stehen Grußworte und kurze Ansprachen von Partnern aus der Politik und der Verwaltung auf der Agenda. Die Betonung liegt dabei auf „kurz“, sagt Meier mit einem Augenzwinkern. Danach beginnt die eigentliche Party.

Die Jugendarbeit hat sich im Laufe der Jahre verändert, bestätigt Meier. Vor allem die Corona-Pandemie habe Folgen gehabt. „Es ist nicht so, dass kein Geld da ist. Oder dass wir keine Projekte machen können. Uns sind aber die Betreuer verloren gegangen“, erläutert er. Ohne Betreuer, kein Angebot. „Vor diesem Problem stehen viele Vereine im Landkreis“, berichtet er. Zwar kehre „der harte Kern“ der Ehrenamtlichen inzwischen langsam wieder an ihre alten Wirkungsstätten zurück. Aber es sind zu wenige, so Meier. „Corona hat einfach viele Ehrenamtliche verunsichert.“ Gesundheitliche Bedenken, unübersichtliche Regelungen und viele bürokratische Hürden hätten ihren Teil dazu beigetragen, dass zahlreiche Ehrenamtliche in den vergangenen zwei Jahren das Handtuch warfen. „Und nun ist es schwer, sie wieder an Land zu ziehen“, fasst er die Lage zusammen.

Ein paar Lichtblicke gibt es allerdings: Bei den Feuerwehren im Kreis kehre die Jugendarbeit langsam wieder zurück. Ebenso bei der Kirche: „Auch da geht was. Die Jugendlichen kommen langsam wieder“, meint Meier.

Damit diese Dynamik noch mehr Fahrt aufnimmt, bietet der KJR Vereinen und Einrichtungen im Kreis seine Unterstützung an. Derzeit hat der Verband 33 Mitglieder. Wenn es nach Jüttner, Meier und Janik geht, könnten es gerne noch mehr werden.

„Wir können den Vereinen helfen, wieder richtig loszulegen“, argumentiert Jörg Meier. Der KJR versteht sich als Vermittler zwischen den Vereinen, der aktiven Jugendarbeit aber auch der Kreisverwaltung.

Der Verband bietet Meier zufolge ein großes Netzwerk, von dem seine Mitglieder profitieren können. „Wir können zum Beispiel weiterhelfen, wenn es um Fördermittel geht: Wo kann ich was beantragen?“, sagt Maren Janik. Auch bei Themen wie dem polizeilichen Führungszeugnis für Betreuer in der Jugendarbeit, könnten Jana Jüttner und Marken Janik Auskunft geben. Zudem könnte das Team bei praktischen Dingen vermitteln – wie beim Ausleihen von Equipment, das der eine hat und der andere kurzzeitig braucht.

Das Team habe sich vorgenommen, in den Vereinen wieder präsenter zu werden, berichtet Jörg Meier von den kommenden Zielen des KJR. „Wir wollen uns und unsere Arbeit bei den Vereinen im Nord- und Südkreis vorstellen“, kündigt Jana Jüttner an. Der persönliche Kontakt, gerade zu den kleineren Vereinen, sei oft entscheidend. „Seit Februar bieten wir zum Beispiel wieder die Juleica-Schulungen vor Ort in den Vereinen an“, berichtet Maren Janik. Da bekomme man mit, wo der Schuh drücke. „Die Vereine fragen dann auch wesentlich direkter nach Unterstützung“, hat sie festgestellt.

Rat und Hilfe

Maren Janik und Jana Jüttner von Kreisjugendring Nienburg sind zu erreichen unter info@kjr-nienburg.de

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