Gruppe der Mut-Tour machte Station in Nienburg

Keine Spur von Traurigkeit

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Ester, Maria, Steffie, Kay, Klaus und Gerd machten in Nienburg Station.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Von Traurigkeit keine Spur: Als die Reisegruppe sich im Nienburger Hafen in Bewegung setzte, war die Stimmung bestens, dabei bestand sie doch zur Hälfte aus Depressions-Betroffenen. Und eben das ist das Ziel der „Mut-Tour“.

Die Teilnehmenden wollen gegen „das Stigma von Depression“ ankämpfen. Aus verschiedenen deutschen Städten setzen sich kleine Gruppen in Bewegung, um am heutigen Sonnabend gemeinsam im Ziel am Bremer Roland anzukommen. Dort wollen sie noch einmal deutlich über Depression informieren, Ansprechpartner und Vereine vorstellen und vor allem zeigen, dass sich Patienten nicht zu verstecken brauchen. Ursprünglich rein als Fahrrad-Veranstaltung von Sebastian Burger initiiert, nutzen mittlerweile einige Gruppen auch Esel und andere eben Kanus, mit denen sie unter anderem Nienburg einen Besuch abstatteten. Mit drei Booten waren sie im Hafen angekommen, hatten sie ihre Zelte auf dem Gelände des Kanu-Clubs aufgestellt und waren am nächsten Morgen schon wieder aufgebrochen.

„Wir wollen ein fröhliches Image geben. Das geht mit Natur, Bewegung, Gemeinschaft und einer festen Tagesstruktur, sagt Maria. Und wer sie trifft und mit der Gruppe ins Gespräch kommt, darf sich von einer guten Stimmung überzeugen lassen.

Dazu fahren nicht alle die gesamte Distanz quer durch die Republik. Wie bei einer Staffel wechselt die Besatzung immer mal wieder. So war einer in Nienburg aus- und eine andere Mitfahrerin zugestiegen. Auch wenn sie nur kurz da waren, herrschte Einigkeit: Nienburg sei schön. Und eine Ansichtskarte an die Bundeskanzlerin ging auch von der Weserstadt aus auf die Reise nach Berlin.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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