Südumgehung: Inbetriebnahme soll 2017 erfolgen

Bau-Großprojekt soll noch 2015 starten

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An dieser Stelle soll sich die Umgehung an den Südring anschließen.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Noch im kommenden Herbst sollen die Arbeiten an der seit langer Zeit geplanten Südumgehung um Nienburg beginnen. Einen groben Zeitplan stellte Wirtschaftsförderer Walter Meinders während der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Marketingausschusses vor.

Demnach läuft das Ausschreibungsverfahren, und der Beginn ist für Oktober geplant. Die Inbetriebnahme soll im Frühjahr 2017 erfolgen. Die Politik hatte sich mehrheitlich für das Projekt ausgesprochen, ein ausstehender Förderbescheid hatte es jedoch vorerst auf Eis gelegt. Meinders selbst bezeichnete das Unterfangen im Laufe der Sitzung als „Maßnahme mit epochaler Wirkung“. Nicht nur Anwohner von Hannoverscher Straße und Berliner Ring sollen Entlastung erfahren, vor allem soll die Gegend für Unternehmen noch attraktiver werden. Die Südumgehung werde eine „bedeutende Verbindungsachse zwischen B 214 / B 215 und B 6“, meinte Meinders.

Anbindungen an die Autobahnen und Flughäfen sowie – mit Blick auf den vorhandenen und zu reaktivierenden Bahnanschluss in Langendamm – an die Schiene seien mit der neuen Straße problemlos. Um Unternehmen aber auch Öffentlichkeit möglichst breit zu informieren, gab Meinders, der den Baubeginn als Wirtschaftsförderer aufgrund seines nahenden Ruhestandes nicht mehr erleben dürfte, gab ein Paket an Marketingmaßnahmen mit auf den Weg. Von der Begleitung des ersten Spatenstichs bis zur Eröffnung als kleine Veranstaltungen über Publikationen und Werbung – nicht nur zum Bau, auch zum Industriegebiet – bis zur Pressearbeit sollte an alles gedacht werden.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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