Sturmtief „Zeljko“ sorgt für verärgerte Bahngäste

Bahnchaos rund um Nienburg

Ein kleiner teil der "Gestrandeten" im Nienburger Feuerwehrhaus.

Nienburg -  Bahnchaos am Samstagabend in Nienburg. "Ab 19.30 Uhr lief nix mehr. In Nienburg gestrandet und dann auch noch durchgeregnet“ sagte ein junges Mädchen aus Magdeburg. Durch das Sturmtief „Zeljko“ war die Bahnstrecke Bremen und Hannover unpassierbar.

Die „Notrufleitungen“ der Deutschen Bahn waren überlastet. Eine klare Aussage wann und wo es weitergeht, konnten die Wartenden nicht erlangen. Ein Reisender, der weiter nach Wolfsburg wollte, strandete bereits um 17 Uhr in Nienburg.

Wie die Feuerwehr Nienburg mitteilte, wussten die etwa 100 Reisenden keinen weiteren Ausweg, als den Notruf zu wählen. Ortsbrandmeister Harald Ellermann ließ daraufhin die Mannschaftstransportwagen der Ortsfeuerwehren Erichshagen-Wölpe, Holtorf, Langendamm und Nienburg zum Bahnhof kommen. Von dort wurden die „Gestrandeten“ ins Nienburger Feuerwehrhaus gebracht.

"Damit eine Versorgung der Personen gewährleistet werden konnte, wurde durch die Integrierte Leitstelle Schaumburg-Nienburg das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter-Samariter-Bund und die DLRG Nienburg alarmiert, so Feuerwehrsprecher Marc Henkel. 

Sturmtief „Zeljko“ in Niedersachsen

Da laut Henkel über Stunden keine Auskunft seitens der Deutschen Bahn zu bekommen war, organisierten die Einsatzkräfte in Nienburg einen Transfer der Reisenden nach Bremen. Zur Hilfe kam dabei die Lebenshilfe mit zwei größeren Bussen.

Um 4.30 Uhr konnten die ehrenamtlichen Kräfte von Feuerwehr, DLRG, ASB und DRK ihren Einsatz beenden, nachdem die Bahn es geschafft hat die verbliebenen Personen aus Nienburg abzutransportieren.

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