1. Startseite
  2. Lokales
  3. Landkreis Nienburg
  4. Nienburg/Weser

Sturm pustet Bäume um und Trampoline weg

Erstellt:

Von: Biljana Neloska

Kommentare

Abgebrochene Äste blockierten am frühen Donnerstagmorgen die Brückenstraße in Landesbergen.
Abgebrochene Äste blockierten am frühen Donnerstagmorgen die Brückenstraße in Landesbergen. © Horst Helmerking

Die Sturm-Bilanz: etwa 120 Einsätze im gesamten Kreisgebiet.

Landkreis Nienburg – Etwa 120 Einsätze im gesamten Kreisgebiet und erfreulicherweise keine Verletzten – so lautet die Sturm-Bilanz der Kreisfeuerwehr am Donnerstag. „Soweit ist alles glimpflich verlaufen. Wir können nur hoffen, dass es auch beim nächsten Sturm so ausgeht“, sagt Uwe Schiebe, Kreisfeuerwehrpressesprecher Nord, auf Anfrage.

Am häufigsten mussten die Helfer ausrücken, um Straßen von umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen freizuräumen. Wie auf der Brückenstraße in Landesbergen. Dort hatten abgebrochene Äste am frühen Donnerstagmorgen die Fahrbahn blockiert. Zehn Einsatzkräfte der Feuerwehr Landesbergen waren um 3.45 Uhr vor Ort, um die Straße zu räumen, berichtet Horst Helmerking, Pressesprecher der Feuerwehr Samtgemeinde Mittelweser. „Glück für die Einsatzkräfte war, dass Lohnunternehmer Hermann Klünder direkt an der Straße seinen Betrieb hat und mit dem passenden Gerät das Gröbste schnell beseitigt hatte“, schreibt Helmerking.

Dieser Wegweiser hielt dem Wind nicht stand.
Dieser Wegweiser hielt dem Wind nicht stand. © Horst Helmerking

Die Straße musste für die Aufräumarbeiten kurzzeitig gesperrt werden. Auf der anderen Seite der Weserbrücke am Abzweig nach Wellie hielt ein Wegweiser für Radfahrer dem Wind nicht stand und knickte um, so Helmerking.

Ebenfalls keine Verletzten, dafür zahlreiche Verkehrsunfälle vermeldete die Polizei Nienburg/Schaumburg. In Diepenau (Mindener Straße) und in Rehburg-Loccum (Auf der Horst) stürzten Bäume auf fahrende Autos, in Rodewald (B 214) war ein Lkw betroffen. Insgesamt erhielt die Polizei circa 70 Meldungen über Bäume, die auf die Straßen und Gehwege zu stürzen drohten oder bereits auf diese gefallen waren, sowie größere Äste und Büsche, welche die Sicherheit des Straßenverkehrs beeinträchtigten.

Zusätzlich meldeten Bürger auch Mülltonnen, größere Müllreste, Folien sowie Trampoline, die durch den Sturm auf die Straße geweht wurden. Auch Straßenlaternen wurden teilweise beschädigt. In vielen Fällen rückten auch die Freiwilligen Feuerwehren, der Bauhof und die Straßenmeisterei aus, so Andrea Kempin, Sprecherin der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.

Auch interessant

Kommentare