"Handy-Cap“-Performance braucht noch Unterstützung

S'putnike auf der Suche nach Darstellern

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„Na – wer hat das neuste, schickste, tollste Handy, das es zur Zeit auf dem Markt gibt?“ – Einerseits lustig verpackt, geht es andererseits um ernste Themen wie Mobbing, Gruppenzwang und Isolation bei „Handy-Cap“.

Nienburg - von Kristina Stecklein. Musicals mit einer gesellschaftskritischen Botschaft – das produziert die Theatergruppe s’putnike. In 18 Jahren entstanden auf diesem Wege die vier Eigenproduktionen „On the Road“, „Go Go to Amerika“, „Stop!“ und die aktuelle Performance „Handy-Cap“. Hierfür werden noch Jugendliche gesucht, die Lust haben, auf der Bühne zu stehen.

Auch die Zuschauerzahlen sind beachtlich – bei knapp 400 Aufführungen bundesweit und 250 000 Zuschauern wurden Themen wie Liebe, Fremdenhass, Freundschaft, Armut und Integration in verschiedenster Weise dargestellt. Neben melancholischen Melodien und traurigen Szenen gibt es auch jede Menge zu lachen – und anschließend nachzudenken.

Denya, Shawn, Maja, Elisa und Monique (v.l.) bei den Proben im Musikraum der Christophorusschule in Nienburg.

Die Musik, Rap- und Gesangseinlagen sowie Tanz und Schauspiel begeistern die Zuschauer – ganz egal ob jung oder alt – seit jeher. Insbesondere Schulen und zuständige Lehrer holen die Gruppe bundesweit auf ihre Bühnen.

An vielen Schulen herrscht es mittlerweile – das Handyverbot. Doch nicht immer hält es die Schüler davon ab, Handyvideos, Fotos oder ähnliches zu machen. Darum geht es auch bei der Performance „Handy-Cap“.

„Wir sind aktuell ganz dringend auf der Suche nach Darstellern“, erklärt Marion Burmeister, Theaterpädagogin und Kostümdesignerin bei s’putnike. Im November und Dezember dieses Jahres möchte die Gruppe nochmal auf der Bühne stehen – unter anderem in Heilbronn – und dafür seien weitere Darsteller definitiv von Vorteil. „Wir müssen schon mindestens fünf Personen sein“, weiß die Theaterpädagogin. Die jüngste Darstellerin, Elisa, ist 13 Jahre alt. „Jünger sollten sie aber nicht sein“, betont Burmeister.

Für ihre Performance „Handy-Cap“ übt „s’putnike“ jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr im Musikraum der Christophorusschule.

Was braucht es, um bei s’putnike mitmachen zu können? „Man sollte nicht ganz unerfahren sein“, erklärt Burmeister. „Und wenn doch – dann sollte man das Temperament haben, um es zu lernen“, sagt sie lachend. Vor allem sollte aber Lust und Freude am Spielen, Tanzen und Singen beziehungsweise Rappen da sein. Auch Jungen werden ermutigt, sich bei der Gruppe zu melden. „In manchen Fällen stehen in der Schule wichtige Dinge an, sodass es schön wäre, wenn Ersatz da ist“, gibt Marion zu Verstehen.

Für die künstlerische Leitung bei s’putnike ist Frank Niemöller zuständig. Wen das „Bühnenfieber“ nun gepackt hat, der kann sich telefonisch bei Frank unter 0163/7683948 oder bei Marion unter 0157/73453803 melden. Interessierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 21 Jahren können auch zu den wöchentlichen Proben, immer dienstags von 16 bis 18 Uhr, kommen. „Es ist eine bunte, lustige Truppe“, sagt Marion lächelnd. Weitere Informationen gibt es auch auf der Facebook-Seite von s’putnike.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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