Modernere Filialen

Sparkasse Nienburg stellt Pläne vor

Die Architektenzeichnung des neuen Gebäudes der Sparkasse in Holtorf.
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So soll das neue Gebäude der Sparkasse in Holtorf aussehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Mai 2022 abgeschlossen sein.

Holtorf/Landkreis – Es tut sich etwas bei der Sparkasse in Holtorf: Wer in dem Ortsteil unterwegs ist, sieht, dass die Bauarbeiten an der neuen Geschäftsstelle in vollem Gang sind. Die Nienburger Sparkasse investiert in ihren Holtorfer und den Uchter Standort, um Beratung sowie Selbstbedienungsbereich zu stärken. Zudem sollen die Geschäftsstellen modernisiert werden, bestätigt Wolfgang Wilke, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nienburg, auf Nachfrage.

Während Holtorf einen Neubau gegenüber des aktuell genutzten Gebäudes bekommt, wird in Uchte zunächst der neuere Teil der Immobilie von 1999 komplett umgebaut. Der Altbau von 1973 soll abgerissen werden, wenn die neuen Räumlichkeiten fertig sind. „Das Gebäude in Holtorf ist ebenfalls aus dem Jahr 1973. Wir investieren dort 1,7 Millionen Euro“, so Wilke. Der Neubau wurde im August 2020 beschlossen. Derzeit laufen die Arbeiten und sollen Ende Mai 2022 abgeschlossen sein. Das Fundament ist bereits fertig, derzeit wird der Rohbau erstellt.

Filiale in Uchte wird modernisiert

In Uchte sollen die Arbeiten etwa Mitte Januar 2022 starten: „Wir wollen in der ersten Jahreshälfte fertig werden. Für den Umbau sind knapp 500 000 Euro veranschlagt“, sagt Wilke. „Beide Maßnahmen haben keine Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen an den Standorten“, betont Wolfgang Wilke. „Wir haben dann nur noch wenige unsanierte Geschäftsstellen. Weitere Modernisierungsmaßnahmen möchten wir gerne zeitlich versetzt angehen, allerdings wurden wir in Uchte auf Grund technischer Mängel quasi vor vollendete Tatsachen gestellt“, ergänzt er.

Strategie: „Effiziente Standorte“

Derzeit gibt es im Bereich der Sparkasse Nienburg insgesamt elf Beratungs-Center, 16 SB-Center und 45 Geldautomaten. 2020 betreuten 356 Mitarbeiter, darunter 15 Auszubildende, rund 70 800 Kundenkonten. Einen Trend zur Reduzierung von Standorten der Sparkasse Nienburg gibt es derzeit nicht, stellt Wilke klar. „Unsere Strategie sieht eher effizientere Standorte, zum Beispiel durch Flächen- und damit auch Nebenkostenreduktion vor.“ Wilke zufolge will die Sparkasse Nienburg an Standorten Holtorf und Uchte künftig den SB-Bereich und die Beratung trennen. „Dies wird durch separate Eingänge nach außen deutlich, es gibt keine Verbindung zwischen den Gebäudeteilen“, geht Wilke ins Detail. „Eine Erfahrung der letzten Monate ist, dass hierdurch die Beratungssituation profitiert, der Kunde muss sich nicht durch einen möglicherweise vollen SB-Bereich drängen und gleichzeitig wird die Beratungssituation nicht durch die SB-Nutzung gestört“, fasst er die Vorteile des Konzeptes zusammen.

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