Selbsthilfetag im Vestibül des Rathauses in Nienburg mit 20 Gruppen

„Wenn der Mensch den Menschen braucht“

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An verschiedenen Ständen informierten sich die Besucher über die Angebote der Selbsthilfegruppen.

Nienburg - „Wenn der Mensch den Menschen braucht“ – unter diesem Motto stand der Selbsthilfetag im Vestibül des Rathauses in Nienburg, an dem sich mehr als 20 Gruppen beteiligten.

Viele Gespräche und Informationen über verschiedene Erkrankungen erhielten die Besucher an den Ständen der zahlreichen Selbsthilfegruppen.

Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, würdigte das große ehrenamtliche Engagement der rund 80 Selbsthilfegruppen im Bereich des Landkreises Nienburg. In seinen Ausführungen vertrat das Stadtoberhaupt auch die Auffassung, dass Selbsthilfegruppen eine tragende Säule im Gesundheitswesen seien. Außerdem erklärte Onkes, dass der Selbsthilfetag eine der wertvollsten Veranstaltungen im Vestibül sei. Er bekräftigte, dass sechs der Selbsthilfegruppen das soziale Engagement von Menschen für Menschen deutlich machten. Die Selbsthilfegruppen würden dazu beitragen, neuen Lebensmut zu gewinnen und das Leben trotz der Krankheit neu zu verstehen.

Dank und Anerkennung zollte der Bürgermeister Annette Hillmann-Hartung von der Kontakt- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen („Kibis“) für die Organisation des Selbsthilfetages.

Elke Lüdecke von der Lungenemphysem-COPD sowie Klaus Liebisch und Helmut Meyer von der Selbsthilfegruppe für Kehlkopfoperierte berichteten anlässlich der Eröffnung, was sie dazu bewogen hatte, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen beziehungsweise eine solche zu leiten.

Mit einer Urkunde und einem Blumenstrauß zeichnete Annette Hillmann-Hartung für langjähriges ehrenamtliches Wirken für „Engagiert in Niedersachsen“ Hildburg Mellmann von der Angehörigen-Gruppe für Demenzkranke, Hannelore Schiedlowsky, Angehörigen-Gruppe für psychisch Erkrankte, sowie Inge und Rüdiger Mestharm von der MS-Gruppe und Barbara Fahl von der MS-Aktivgruppe aus.

Neben den Info-Ständen der einzelnen Selbsthilfegruppen ließen sich die Besucher im Lungenfunktionsmobil beraten oder nahmen an Tests teil. Vorträge – beispielsweise zum Thema „Organspende rettet Leben“ – sowie Blutzucker- oder Seh- und Hörtest rundeten das Angebot ab.

Musikalisch umrahmte der Kinderchor der Musikschule Eva Barnekow den Selbsthilfetag.

msa

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