Stadt Nienburg veröffentlicht Wahlvorschläge

Sechs wollen Bürgermeister werden

Wahlhelfer sortieren Stimmzettel.
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So weit ist es noch nicht, aber dennoch: Die Stadt Nienburg sucht noch weitere Wahlhelfer für den 12. und 26. September.

Nienburg – Es ist amtlich: Der Stadtwahlausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag, die zugelassenen Wahlvorschläge für die Wahlen des Rates der Stadt Nienburg, der Ortsräte in den Ortschaften Erichshagen-Wölpe, Holtorf und Langendamm sowie die für die Direktwahl des Bürgermeisters festgestellt. Folgende Bewerber möchten auf den Bürgermeister-Sessel der Weserstadt:

 1. Peter Schmithüsen, Bündnis 90/Die Grünen; Geburtsjahr: 1964; Dipl.-Ingenieur (FH) Ton- und Bildtechnik

2.  Viktoria Kretschmer, Die Linke. Niedersachsen; Geburtsjahr: 1976; Dipl.-Ingenieurin (FH)

Einzelwahlvorschläge:

3.  Nicolas Georgakis, (Künstlername: Niki Tall); Geburtsjahr: 1990; Musiker

4.  Klaus Oestmann, Geburtsjahr: 1958, Bautechniker i.R.

5.  Prof. Dr. Bernd Rudolph, Geburtsjahr: 1960, Erster Stadtrat a.D.

6.  Jan Wendorf, Geburtsjahr: 1977, Jurist

„Wir waren dieses Mal sogar früh dran“, erläutert Stadt-Wahlleiter Burkhard Walther auf Nachfrage. Am Montag um 18 Uhr sei die Frist abgelaufen, innerhalb derer sich Bewerber bei ihm melden konnten. Die Listen mit den potenziellen Kandidaten gehen in die Wahlausschüsse, die dann entscheiden, ob die Kandidaten zugelassen werden, also ob sie alle Voraussetzungen einer Bewerbung erfüllen.

Stadt Nienburg sucht Wahlhelfer

Bei den Einzelbewerbern schreibt das Kommunalwahlgesetz zudem die sogenannten Unterstützungsunterschriften vor. So soll sichergestellt werden, dass nur ernst gemeinte Wahlvorschläge gemacht werden. Wie Stadtwahlleiter Walther berichtet, hat das Land die Zahl der erforderlichen Unterschriften gesenkt – aufgrund der Corona-Pandemie. Nach Angaben der Landesregierung sind bei den Kreiswahlen in diesem Jahr mindestens 30 Unterschriften nötig. Parteien, die im Deutschen Bundestag oder im Niedersächsischen Landtag mit mindestens einer Person vertreten sind, müssen hingegen keine Unterstützungsunterschriften einreichen. Die Landeswahlleiterin gibt bekannt, für welche Parteien dies zutrifft. Die nun veröffentlichten Wahlvorschläge können übrigens nicht mehr geändert oder zurückgezogen werden, „selbst dann nicht, wenn eine Bewerberin oder ein Bewerber stirbt oder die Wählbarkeit verliert“, heißt es in den Wahl-Richtlinien des Landes.

Damit die Wahlen möglichst reibungslos über die Bühne gehen können, sucht die Stadt weiterhin freiwillige Wahlhelfer. Etwa 380 Personen werden dafür benötigt, sagt der Wahlleiter. Einige hätten sich bereits gemeldet, doch man freue sich über weitere Interessierte. Um sich zu beteiligen, müssen sie wahlberechtigt und mindestens 18 Jahre alt sein. Der zeitliche Aufwand für die Wahlen am 12. und 26. September liege jeweils bei etwa acht Stunden. Nach Angaben der Verwaltung gibt es neben dem sozialen Zugewinn ein sogenanntes Erfrischungsgeld in Höhe von jeweils 35 Euro.

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