Ein Drittel dieser Straftaten nicht erfolgreich

Rund 70 Prozent mehr Einbrüche seit 2006

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Landkreis - Während noch im Jahr 2006 lediglich 165 Wohnungseinbrüche zur Anzeige kamen, waren es 2015 bereits 276 Taten, schreibt die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. Trotz dieser negativen Entwicklung sei jedoch festzustellen, dass 34 Prozent dieser Straftaten im Versuchsstadium stecken blieben.

Den Anteil der gescheiterten Einbrüche könne man jedoch erhöhen, und das zum Teil mit wenigen einfachen und sogar kostenlosen Maßnahmen. „Grundlage jeglicher Einbruchssicherung ist das eigene Verhalten. Allein durch das Beachten einiger grundsätzlicher Vorsichtsmaßnahmen kann wirksam effektiver Einbruchsschutz betrieben werden“, schreibt die Polizei.

Sie empfiehlt, dass bewusst auf fremde Personen auf dem Grundstück geachtet wird. Diese sollten gegebenenfalls auch angesprochen werden. Dabei wird auch an die Nachbarschaften appelliert. „Verstecken Sie Ihren Haus- und Wohnungsschlüssel niemals außerhalb der Wohnung; Einbrecher kennen jedes Versteck. Wechseln Sie bei Verlust des Haustürschlüssels den Schließzylinder aus. Verschließen Sie Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit; gekippte Fenster sind leicht zu öffnen. Ziehen Sie die Tür nicht nur ins Schloss, schließen Sie diese immer zweifach ab. Lassen Sie bei Haustüren mit Glaseinsätzen den Schlüssel nicht von Innen stecken“, empfehlen die Beamten.

Auch Garagentore sollten bei kürzeren Abwesenheiten geschlossen werden. Sichtbar leere Garagen können für Einbrecher fast schon eine Einladung darstellen. Sofern das Haus oder die Wohnung bereits abschließbare Fenstergriffe haben, sollten diese genutzt werden und die dazugehörigen Schlüssel sollten nicht stecken gelassen werden.

„Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung oder Ihr Haus bei längerer Abwesenheit einen bewohnten Eindruck vermittelt. Mittels Zeitschaltuhren kann der Tagesablauf der Bewohner gespiegelt werden.“ Rollläden sollten zur Nachtzeit und keinesfalls tagsüber geschlossen werden. Damit signalisiere man auf den ersten Blick Abwesenheit. „Wenn Sie eine Familienfeier in der örtlichen Tageszeitung veröffentlichen: Sorgen Sie mittels ,Einhüten’ dafür, dass auf Ihr Haus aufgepasst wird.

Beratungen zu diesem Thema gibt es in der Zeit vom 24. bis 29. Oktober im Polizeimuseum Nienburg, und darüber hinaus bei individuellen und kostenlosen Beratungen durch den Beauftragten für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg unter Telefon 05021/9778108.

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