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„Rock das Ding“-Festival im Juli: Ein Herz für Headbanger

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Von: Katrin Köster

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Menschen feiern vor einer Festival-Bühne.
So sieht es im Juli hoffentlich wieder aus auf der Wiese beim Flugplatz in Holzbalge. Zwölf Bands sind bei „Rock das Ding 2022“ eingeplant, berichtet Frank Juschkat. © Juschkat

Balge – Laut, hart und dreckig muss es sein. So gehört es sich für ein ordentliches Festival. Frank Juschkat weiß, was die Herzen von Rock- und Metalfans höherschlagen lässt. Und genau das will er ihnen liefern: „Rock das Ding“ soll am 22. und 23. Juli wieder Leben auf die Wiese am Flugplatz in Holzbalge bringen.

Das Gelände soll Festival-Bühne, Moshpit, Campingbereich sowie Essensstände und Getränkebuden umfassen, erzählt der Veranstalter. „Natürlich gibt es auch Toiletten und Duschen für die Camper“, ergänzt er. Mit kurzen Wegen, reichlich Fläche und einem Hygienekonzept will Juschkat den Besuchern, den Bands und ihren Crews eine unbeschwerte Zeit ermöglichen. „Das ist im Grunde unser Konzept aus 2018“, erläutert er. „Wir haben darauf viele positive Rückmeldungen bekommen.“

Veranstalter will Festival „defintiv umsetzen“ – Besucherzahl auf 1.500 begrenzt

An zwei Tagen sollen zwölf Bands die Boxen beben lassen. Juschkat und sein Orga-Team rechnen mit etwa 1.500 Besuchern. Ziel der Veranstaltung ist es Juschkat zufolge, die Kultur und Gemeinschaft in der Region zu stärken. Seit sieben Jahren engagieren sich der Organisator und sein Team „mit Herz und Seele dafür, dass diese kleine Perle der gepflegten Rockmusik vonstattengehen kann“.

Zwei Jahre habe „Rock das Ding“ aufgrund der Corona-Pandemie pausieren müssen. In diesem Jahr soll es aber wieder laut werden. Juschkat geht davon aus, dass sein Plan funktioniert: „Ich habe die Bands schon bezahlt, die Zimmer sind gebucht – wir werden das Festival definitiv umsetzen“, betont er. Damit die Hygiene-Auflagen realisierbar bleiben, habe er die Besucherzahl auf 1. 500 begrenzt. „Wir wollen unter den Auflagen für Großveranstaltungen bleiben“, sagt er.

Extrabreit, Jaded und drei Überraschungsbands sind bei „Rock das Ding“ dabei

Gebucht sind zwölf Acts. Zu ihnen gehören neben den Lokalmatadoren Jaded auch Max Buskohl („Deutschland sucht den Superstar“) sowie die Neue-Deutsche-Welle-Stars Extrabreit („Hurra, hurra, die Schule brennt“). From March to May, B.O.S.C.H, Blind Mans Guns, Seven Thorns, 5th Avenue Hamburg und Nitrogods komplettieren das Programm.

„Alle spielen Rock und Metal. Fans seichter Popklänge sind hier fehl am Platz. Headbanger und Moshpitter herzlich willkommen“, betont Juschkat. Drei der Bands sind noch nicht bekannt, sie werden derzeit über das Portal der Wacken Foundation ausgelost. Juschkat freut sich, dass die Ticket-Nachfrage langsam anläuft: „Wir bekommen Anfragen rein. Einige Tickets haben wir auch nach Belgien und Frankreich verkauft“, erzählt er.

Tickets & Voting

Karten für Freitag (18 Euro), Samstag (28 Euro) oder beide Tage (35 Euro) unter www.rock-das-ding.de

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