Polizeimuseum Niedersachsen: Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung

Die Sprengstoff-Attentate von 1951

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Der maßstabsgetreue Nachbau der Briefbombe aus dem Jahr 1951.

Nienburg - Seit Ende März zeigt das Polizeimuseum Niedersachsen in Nienburg eine Sonderausstellung zu den Sprengstoff-Attentaten des Drakenburgers Erich von Halacz (gesprochen: Hallatsch), denen 1951 zwei Menschen auf tragische Weise zum Opfer gefallen waren (wir berichteten ausführlich über die Eröffnung). Das Interesse der Nienburger an der Präsentation und damit an den Geschehnissen vor mehr als 60 Jahren ist ungebrochen, wie der Kurator der Ausstellung, Dr. Dirk Götting, betont.

Vor allem durch die Berichte in der lokalen Presse hätten sich noch viele Zeitzeugen an die Ereignisse von damals erinnert und durch ihre Berichte die Erkenntnisse der Ausstellungsmacher über den Fall erweitert. Götting freut sich immer wieder über Geschichten und Hinweise aus dem Kreis der Besucher. „Das ist etwas ganz anderes als das Studium der Akten“, stellt er fest, „das gibt dem Fall eine persönliche und emotionale Note“.

Wer sich von Götting führen lassen will, der ist morgen um 17 Uhr eingeladen, zum Polizeimuseum nach Nienburg, Lange Straße 20, zu kommen.

Der Eintritt ist frei.

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