Totalschaden und schwerer Atemschutz

Pkw- und Küchenbrand in Steyerberg

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Der Motorraum des VW Tourans stand in Vollbrand.

Steyerberg - Zu zwei Brandeinsätzen wurde die Steyerberger Feuerwehr am Mittwoch ausgerufen. Auf einem Parkplatz hatte mittags ein Auto Feuer gefangen, am späteren Abend forderte ein Küchenbrand die Hilfe der Feuerwehr.  

Totalschaden am Touran: Trotz des schnellen Einsatzes konnte ein Totalschaden durch den qualmenden Rauch nicht verhindert werden.

Gleich zwei Brandeinsätze forderten die Kräfte der Feuerwehr am Mittwoch, 17. August, in Steyerberg. Beim ersten Einsatz wurde die Ortsfeuerwehr gegen 13 Uhr zu einem Pkw-Brand gerufen: Auf einem Parkplatz in der Nähe der Arztpraxis „Am Bahnhof“ hatte ein VW Touran Feuer gefangen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Motorraum bereits in Vollbrand. Zwar gelang es den Feuerwehrmännern die Flammen rasch zu löschen, ein Totalschaden konnte durch den Rauch allerdings nicht mehr verhindert werden. Die Orts- und Gemeindefeuerwehr waren mit zehn Kräften, zwei Lösch- und zwei Kommandofahrzeugen im Einsatz. Die Polizei war mit zwei Beamten vor Ort. Ursache des Brandes sei womöglich ein technischer Defekt.

Zu einem Küchenbrand wurde die Feuerwehr um 20.21 Uhr ausgerufen. Ein Bewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasinhalation ins Krankenhaus.

Am Abend folgte der nächste Einsatz: Um 20.21 Uhr wurden die Feuerwehren Steyerberg, Deblinghausen, Wellie, Sehnsen, Bruchhagen, die Einsatzleitgruppe Ort, der Rettungsdienst sowie die Polizei mit der AlarmstufeB2  - Mittelbrand, Küchenbrand und "Personen im Gebäude" - in die Kreuzstraße in Steyerberg gerufen. Dort brannte es auf einem Küchenherd sowie die Dunstabzugshaube. Die Feuerwehr setzte drei Trupps unter schwerem Atemschutz ein, welche die Flammen mit einem Schaumfeuerlöscher löschen konnten. Im Anschluss wurde das Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf Brandnester überprüft sowie mit ein Überdrucklüfter rauchfrei gemacht.

Der Rettungsdienst brachte einen Bewohner mit Verdacht auf Rauchgasinhalation ins Krankenhaus. Brandermittler der Polizei übernahmen die Ermittlungen zur Brandursache. Eingesetzt waren 60 Kräfte der Feuerwehr mit neun Fahrzeugen, Rettungsdienst mit Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug und vier Kräften sowie die Polizei mit zwei Beamten und einem Fahrzeug. Um 21.35 Uhr konnten die letzten Kräfte einrücken.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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