Wie eine Partei vor der Kommunalwahl Mitglieder abwerben will - und dabei scheitert

An Absender zurück

Landkreis Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Einen ungewöhnlichen Weg geht die noch junge Partei Alfa. Sie will auch im Kreis Nienburg bei Politikern werben – ohne großen Erfolg bislang.

Einen ungewöhnlichen Weg geht die noch junge Partei Alfa („Allianz für Fortschritt und Aufbruch“) in Niedersachsen. Mit Blick auf die Kommunalwahl im September versucht sie auf sich aufmerksam zu machen, indem sie sämtlichen politischen kommunalen Mandatsträgern Post zukommen lassen möchte – und recht direkt abzuwerben versucht. Viel Erfolg hat sie dabei bislang nicht – von der Aufmerksamkeit abgesehen.

Sowohl aus dem Nienburger Rathaus als auch aus der Kreisverwaltung ging die Post ungeöffnet direkt an Alfa zurück. Burkhard Walther, bei der Stadt Nienburg für Wahlen zuständig erklärte auf Nachfrage: „Wir leiten die Post an Ratsmitglieder nicht weiter. Nur von Verbänden, denen die Stadt angehört.“ Ähnlich äußerte sich auch Kreis-Pressesprecher Torsten Rötschke: Unabhängig von der Partei leite der die Verwaltung keine Werbung an die Politik weiter. Als Adresse der Ratsmitglieder sei das Kreishaus genannt gewesen.

Unter anderem ist in dem Schreiben zu lesen, wer Interesse habe, solle sich gerne melden. Offiziell heißt es von Alfa, die Partei wolle sich vorstellen, damit die jetzigen niedersächsischen Ratsmitglieder wissen, mit wem sie es zu tun haben und dies auch Anderen sagen können.

Im Februar erst hatte sich ein Regionsverbandes Niedersachsen-Mitte gegründet. Mit Peter Gadesmann kommt einer der stellvertretenden Vorsitzenden sogar aus dem Kreis Nienburg.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

Rubriklistenbild: © dpa

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