Ortskommando in Uchte sieht dem Kreis-Zeltlager ganz gelassen entgegen

Aktive so entspannt wie die Puppen vor Feuerwehrhaus

+
Von Hektik vor dem Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren in Uchte keine Spur: Die Organisatoren des Ortskommandos mit (v.l.) Frank Witte, Volker Barg, Sven Rauschenberger, Marcel Löbbert und Bernd Kammann haben alles im Griff.

Uchte - Von Kurt Henschel. Tiefenentspannt sitzen drei „Einsatzkräfte“ auf dem Rasen am Feuerwehrhaus in Uchte. Sie dürfen sinnbildlich für die Gelassenheit der Aktiven der Ortswehr „stehen“, denn die versprühen keinerlei Hektik ob der Aufgabe, das 37. Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Nienburg auszurichten. Immerhin das, bei dem die Kreisjugendfeuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen feiert.

„Wir haben Routine und kriegen das hin“, erklärten der neue Ortsbrandmeister Frank Witte, sein Vorgänger Bernd Kammann, Pressemann Volker Barg, Ex-Vize-Ortsbrandmeister Sven Rauschenberger sowie Jugendfeuerwehrwart Marcel Löbbert. Woher sie die Routine nehmen? „Wir haben 1972 im ,Mückenwald‘ das allererste Kreis-Zeltlager ausgerichtet, danach noch drei weitere und darüber hinaus auch ein Bezirks-Zeltlager“, erklärt Bernd Kammann: „Wir wissen, wie‘s läuft.“

Neben der Routine, so Witte, gebe es mehrere Faktoren, die für totale Entspannung sorgen: Die optimale Zusammenarbeit mit dem Uchter Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale, mit Anke Struckmann, der Leiterin des Fachbereichs „Bürgerdienste“, mit den übrigen Wehren im Bereich der Samtgemeinde, mit den Einwohnern, den Frauen der Uchter Feuerwehrleute, den Alterskameraden sowie den örtlichen Vereinen (Angler, DLRG, Karnevalisten, Sportler). Mit im Boot ist auch die Kirche. „Sie alle stehen voll hinter dieser Sache, unterstützen uns, wo immer sie können, und wollen sich auch einbringen im Verlauf des Kreis-Zeltlagers“, lobt der Ortsbrandmeister.

Er und der Rest des Kommandos inklusive aller Mit-Organisatoren gaben an, alles im Griff zu haben.

Heute treffen sie sich, um mit und bei einem „Großeinsatz“ das Zeltlager-Gelände für die größte Jugend-Veranstaltung im Landkreis Nienburg (24. Juli bis 2. August) mit insgesamt 1300 Beteiligten soweit wie möglich vorzubereiten.

Eine kleine Sorge gibt es dennoch: Das Gros der Gäste, die für den Festakt am Sonnabend, 20. Juli, ab 14 Uhr in der Uchter Turnhalle eine persönliche Einladung erhalten haben, sollten ihre Teilnahme-Zusage noch bis zum kommenden Montag bei Sabine Rosenberger im Nienburger Kreishaus erteilen. „Wir müssen planen, deshalb ist das unbedingt erforderlich“, erklärt Sven Rauschenberger.

Das ist aber auch die einzige Sorge. Ansonsten laufe alles, so Witte, dessen Team in verschiedenen „Fachbereichen“ arbeite und schon im vergangenen Jahr Urlaub eingereicht hätten, „weil sie das Zeltlager auf keinen Fall verpassen“ wollten.

Inzwischen sind die Organisatoren in Uchte über den sprichwörtlichen Berg. Sie haben nahezu alle Aufgaben abgearbeitet, fast tägliche Besprechungen und Telefonate hinter sich und in jeder Hinsicht beeinflusst, was durch sie zu beeinflussen war. Einzig unbekannter und nicht zu beeinflussender Faktor ist das Wetter. Auch diesbezüglich herrscht Zuversicht: „Das war eigentlich immer gut“, weiß Sven Rauschenberger.

Das könnte Sie auch interessieren

Ford Fiesta im Test: König der Kleinwagen

Ford Fiesta im Test: König der Kleinwagen

Zwei Elfmeter-Tore: DFB-Elf zieht ins EM-Viertelfinale ein

Zwei Elfmeter-Tore: DFB-Elf zieht ins EM-Viertelfinale ein

Bilder: Keine Nerven vom Punkt - DFB-Frauen siegen gegen Russland

Bilder: Keine Nerven vom Punkt - DFB-Frauen siegen gegen Russland

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Schwimmer Wellbrock erreicht WM-Finale: "Riesig"

Meistgelesene Artikel

Löschen mit den Waldbrandexperten

Löschen mit den Waldbrandexperten

Gosse fertig, Leitungen im Bau, Asphalt kommt

Gosse fertig, Leitungen im Bau, Asphalt kommt

„Full House Band“ sorgt für vollen Schuppen

„Full House Band“ sorgt für vollen Schuppen

Kommentare