Umgestürzte Bäume blockieren Straßen/ Wasserschaden in Eystrup

Orkan Sabine wütet im Landkreis Nienburg 

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Zusammen mit der Ortsfeuerwehr Stöckse wurde ein Baum auf der Straße Krähe von der Fahrbahn entfernt.

Nienburg - Auch im Landkreis Nienburg hat Orkan Sabine seine Spuren hinterlassen. Besonders umgestürzte Bäume, die die Straßen blockierten hielten die Feuerwehren im Landkreis auf Trab. 

Am Sonntagnachmittag traf Orkan „Sabine“ auf das Nienburger Stadtgebiet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits seit Mittwoch vor dem heranziehenden Orkan gewarnt. 

Gegen 16:52 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Nienburg zum ersten Sturmeinsatz gerufen. Im Nienburger Pferdekopfweg waren zwei Bäume auf die Fahrbahn gestürzt und blockierten diese. Mit Kettensägen wurden die Bäume zerkleinert und beiseite geräumt, berichtet Pressesprecher Marc Henkel. Plötzlich erfasste eine Böe eine Birke, riss diese zu Boden und verfehlte nur knapp die Einsatzkräfte.

Umgestürzte Bäume in Nienburg und Erichshagen 

Nur kurze Zeit später wurde die Ortsfeuerwehr Erichshagen-Wölpe zu einem umgestürzten Baum auf die Bundesstraße 214 gerufen. Dieser blockierte die Fahrbahn und wurde von den Einsatzkräften beseitigt. Hierzu musste die Bundesstraße kurzzeitig komplett gesperrt werden.

Auch Bauzäune, wie in der Oppermannstraße, wurden von den Böen umgerissen und mussten von der Feuerwehr gesichert werden.

Während die Ortsfeuerwehr Erichshagen-Wölpe auf der B214 tätig war, wurde die Ortsfeuerwehr Nienburg erneut zum Pferdekopfweg gerufen. Weitere Bäume waren dort umgestürzt und mussten von der Feuerwehr beseitigt werden.

Insgesamt wurden bis in die späten Abendstunden die Feuerwehren im Stadtgebiet zu sechs sturmbedingten Einsätzen gerufen. 

Am Ende des Tages waren sich die Einsatzkräfte einig – die erwarteten Schäden waren in der Stadt Nienburg/Weser glücklicherweise ausgeblieben.

Baum blockiert Fahrbahn in Bühren

Am Montagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Bühren zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Um 7.38 Uhr kam die Meldung „Baum auf Straße“. 

Das Sturmtief „Sabine“ hatte einen größeren Baum auf der Verbindungsstraße von Bühren in Richtung Glissen umgeweht, berichtet Kreispressewart Uwe Schiebe. Dadurch war die Straße für einige Zeit für den Durchgangsverkehr blockiert. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Timo Linderkamp wurde der Baum mit Motorkettensägen zerkleinert und mit Hilfe eines Treckers an die Seite geschafft. 

Nach einer knappen Stunde war die Straße wieder frei und die acht Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Grafschaft Hoya: Orkan Sabine sorgt für umgestürzte Bäume und Wasserschaden 

Umgestürzte Bäume, ein gelöstes Werbeschild und ein Wasserschaden beschäftigten die Feuerwehren in Hoya, Bücken, Hassel und Eystrup. 

Um 13:30 Uhr wurden zunächst die Wehren Hoya und Hoyerhagen auf die K136 zwischen Hoyerhagen und Duddenhausen alarmiert, wo eine kleinere Tanne über dem Radweg lag und zur Seite gezogen wurde.

Um 17:29 Uhr rückte die Hoyaer Ortswehr in die Lange Straße aus, wo sich ein Werbeschild von der Fassade eines ehemaligen Geschäftsgebäudes gelöst hatte, dass die Einsatzkräfte zur Seite räumten. 

Die L330 in Hoyerhagen wurde wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt. 

Um 17:31 Uhr folgte eine Alarmierung für die Feuerwehr Bücken, die mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde die abgeknickte, über die Straße hängende Baumkrone im Fasanenweg herunterzog und beseitigte. 

Um 17:50 Uhr musste die L330 in Höhe der Abzweigung zur Rohlfener Straße in Hoyerhagen wegen eines umgestürzten Baumes gesperrt werden, der von den Ortswehren Hoya und Hoyerhagen beseitigt wurde. Hier musste zudem ein weiterer schief stehender Baum, der drohte auf die Fahrbahn zu fallen abgesägt werden und die Straße von Geäst gereinigt werden. 

Hier drohte ein weiterer schief stehender Baum auf die Fahrbahn der L330 zu fallen. Dieser wurde abgesägt. 

Um 20:46 Uhr rückten die beiden Ortswehren abermals zu einem Baum auf der Fahrbahn auf der L330 aus. 

Um 21:38 Uhr wurden dann die Ortswehren Hassel und Eystrup zu einem Baum im Moorweg in Hassel alarmiert. 

Wasserschaden in Eystrup

Um 23:29 Uhr erreichte die Ortswehr Eystrup dann die Alarmierung „Wasser im Keller“ in der Straße „Zur Zwillingslinde“. 

Dort wurde, vermutlich durch den starken Regen, Abwasser aus einer Toilette im Keller hochgedrückt. Das Waseer stand etwa fünfzehn Zentimeter hoch im Keller.  Dieses wurde abgepumpt und die Toilette abgedichtet, um das Nachlaufen von weiterem Abwasser zu verhindern.

Steyerberg: Birke hält Sturm nicht Stand

Kräfte der Straßenmeisterei Uchte haben am Montag eine umgestürzte Birke an der L349 im Bereich Steyerberg-Hexentreppe beseitigt. Der Baum hatte während des Sturms im durchweichten Boden keinen Halt mehr gefunden. Die mitalarmierte Ortsfeuerwehr Steyerberg konnte den Einsatz abbrechen.

Damit die Landstraße wieder sicher befahren werden konnte, wurde der Baum zerlegt. 

Schessinghausen: Baum droht auf Telefonleitung zu stürzen

Am späten Montagnachmittag bemerkte ein aufmerksamer Autofahrer, dass sich ein Baum im Leeseringer Weg in Schessinghausen bedrohlich in Richtung Straße neigte und drohte, eine Telefonleitung in Mitleidenschaft zu ziehen

Mit einer Drehleiter wurde der schief stehende Baum von oben sicher abgetragen

Durch die starken Regenfälle in Verbindung mit den starken Winden von Sturmtief „Sabine“ hatte sich der Wurzelteller des Baumes gelockert. Um keinen Schaden an der Telefonleitung zu verursachen entschied Einsatzleiter Ralf Trümmelmeyer, eine Drehleiter der Feuerwehr Nienburg nachzufordern, die den Baum von oben sicher abtragen sollte. 

Der massive Stamm des Baums wurde anschließend durch die Schessinghäuser Einsatzkräfte mit Hilfe eines großen Schleppers sowie einer Motorkettensäge von der Leitung weg in das angrenzende Waldstück gedrückt. Der Einsatz endete nach etwas über einer Stunde. 

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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