Tag des offenen Denkmals in Rehburg-Loccum/Bürgermeister zufrieden mit Veranstaltung

Dinosaurierspuren ziehen Besucher an

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Viele Besucher sahen sich im Steinbruch in Münchehagen die neuen Dinosaurier-Spuren an.

Rehburg-Loccum - Einen Schwerpunkt legte der Landkreis Nienburg in diesem Jahr zum Tag des offenen Denkmals auf Rehburg-Loccum. Mit Führungen an vielen Orten, mit Darbietungen und Denkmälern, die zur Besichtigung offen standen, hat die Stadt sich präsentiert.

„Das war gut“, meinte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke, als er nach rund fünfstündiger Radtour wieder in Rehburg gelandet war. Rund 20 Radler hatten sich zu der Tour mit vielen Anlaufpunkten auf den Weg gemacht. Franke freute dabei besonders, dass nahezu alle Mitfahrer keine Rehburg-Loccumer waren. Die Sehenswürdigkeiten der Gegend auch an Auswärtige weiterzugeben, ist schließlich eines der Ziele des Denkmal-Tags.

Allerhand Bekanntes und Bewährtes gab es aber nicht nur während der Fahrradtour zu sehen. Führungen durch das Kloster und Spaziergänge mit den Gästeführern in Rehburg, Münchehagen und Bad Rehburg waren enthalten. Das Ehepaar Sieben führte in seinem Web- und Textilmuseum das Weben vor und im Rehburger Bürger- und Heimatmuseum traf es sich gut, dass der zugehörige Verein ohnehin für diesen Tag etliche Aktionen geplant hatte. Ein Denkmal im eigentlichen Sinne war mit dem Barbier-Pavillon als gelungenes Beispiel von fruchtbarer Zusammenarbeit der Denkmalschutzbehörde mit dem Eigentümer geöffnet. Interesse fanden auch die Besichtigungen des alten „Kurhauses Lohr“ in Bad Rehburg und die Klosterruine Asbeke bei Rehburg – wenngleich sich dort nicht zu jeder der drei Führungen Gäste einfanden.

In Münchehagen hatten sich Ehrenamtliche, Dino-Park und die Firma Wesling stark gemacht: Im Steinbruch von Wesling zeigten sie nicht nur, wie ein riesiger Sandsteinblock gespalten wird, sondern führten auch die jüngst entdeckten neuen Dinosaurierfährten vor. Belohnt wurde die Mühe durch viele Besucher, die sich nicht scheuten, ihre Schuhe in dem Steinbruch schmutzig zu machen. Während in Bad Rehburg auf der Terrasse der Kuranlage Mariette Hoppe ihrer Harfe schöne Klänge entlockte, erzählte Ernst Brunschön auf dem jüdischen Friedhof von Bestattungsritualen und der Geschichte dieser Ruhestätte.

ade

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