Türkisch-islamische Gemeinde Rehburg-Loccum feiert zum zehnten Mal

„Nisan 23“: Allein Trachten ziehen Blicke auf sich

Meral Yildiz (l.) bereitet als Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde das Kinderfest vor – und hat unter den Eltern der Kinder aus der Folklore-Gruppe viele weitere Helfer gefunden.

REHBURG-LOCCUM - Ein großes Fest für Kinder richtet die türkisch-islamische Gemeinde Rehburg-Loccum am Sonntag, 24. April, ab 13 Uhr, in der Grundschule Rehburg aus. Auch Erwachsene sind willkommen.

„Nisan 23“ – unter diesem Titel hat das Fest auch in Rehburg-Loccum bereits Tradition. Was in der Türkei jeweils am 23. April – Nisan 23 – gefeiert wird als Tag für Kinder, hat die Rehburg-Loccumer Gemeinde vor zehn Jahren auch in ihrer Heimatstadt in Deutschland erstmals angeboten.

Schulfrei, wie in der Türkei, gibt es für die Kinder hierzulande an jenem Tag zwar nicht. Ein Fest zu ihren Ehren wird am auf den 23. April folgenden Sonntag aber dennoch ausgerichtet.

Das zehnte Fest in Rehburg-Loccum soll wiederum eine Begegnung aller werden. Dazu gehört, dass zahlreiche Gruppen aus Kindergärten und Schulen der Stadt kleine Beiträge vorbereiten, die sie in der Aula der Rehburger Grundschule präsentieren.

In diesen Reigen reiht sich auch die Folklore-Gruppe der türkisch-islamischen Gemeinde ein. Auf ihren Auftritt freuen sich die Mädchen und ein Junge schon sehr und haben ein Jahr lang dafür trainiert. Allein ihre prachtvollen Trachten sind schon ein lohnender Anblick.

Was die Gemeinde ebenso vorbereitet, sind Essen und Trinken für das Fest. Typische türkische Speisen und allerhand Gegrilltes soll es geben. Zu jedem Gericht, das gekauft wird, gibt es außerdem ein Los für die Tombola. Allerhand kleine Gewinne und ein Fernseher als Hauptpreis könnten manchen verlocken, sich noch ein weiteres Mal zu bedienen.

Spiel und Spaß sind außerdem auf dem Schulhof garantiert – unter anderem mit kleinen Wettbewerben im Eierlaufen, Sackhüpfen und Seilspringen. Erwachsene, die die Lust packen sollte, sich in diesen Disziplinen auch einmal zu versuchen, wird das vermutlich nicht verwehrt. Die ebenfalls auf dem Schulhof stehende Hüpfburg ist allerdings allein den Kindern vorbehalten. - ade

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