Nienburger helfen in Bremer Notunterkunft „Roter Sand“ / Offener und freundlicher Umgang sorgt für gutes Klima

„EloKa“-Soldaten unterstützen bei der Flüchtlingshilfe

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„Eloka“-Soldaten aus Nienburg bei der Essen-Ausgabe in der Bremer Notunterkunft „Roter Sand“.

Nienburg/Bremen - 16 Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung („EloKaBtl“) 912 aus der Langendammer Clausewitz-Kaserne unterstützen seit Mitte November das Team des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) bei der Betreuung der dortigen Flüchtlinge. Im Rahmen der Amtshilfe arbeiten sie in der Bremer Notunterkunft „Roter Sand“. In zwei Teams wechseln sich die Soldaten wöchentlich ab, um sieben Tage in der Woche zu helfen.

Die Notunterkunft „Roter Sand“ im Herzen von Bremen ist eine Mehrzweckhalle, die normalerweise von Sportvereinen und Schulen genutzt wird. Eine Hälfte der Halle steht aber seit nunmehr zwölf Wochen für bis zu 105 Flüchtlinge zur Verfügung.

Die militärischen Helfer vor Ort geben das Essen an die Asylsuchenden aus und sorgen für eine gerechte Verteilung. Niemand soll hungern und dafür sorgen die Soldaten. Zudem packen sie mit an, wenn ihre helfenden Hände benötigt werden.

„Die Uniform macht einiges aus, wir werden sehr respektvoll behandelt“, so beschreibt Oberfeldwebel Simon Schäfer das Verhalten der syrischen und afghanischen Hilfesuchenden.

Hygienische Missstände oder Unruhe sind nicht zu finden. Dafür sorgen aber nicht die Soldaten, sondern zum Großteil die Flüchtlinge selbst. Sie waschen rund um die Uhr ihre Wäsche, räumen auf und packen teils selbst mit an und unterstützen die Hilfsorganisation sowie die Soldaten. Oft werden die uniformierten Helfer auch angesprochen, ob sie ihnen nicht Deutsch beibringen könnten oder fragen, wo man in Deutschland gut arbeiten und wohnen könne.

Der offene und freundliche Umgang schafft ein sehr angenehmes Arbeitsklima für die Soldaten, welche wahrscheinlich auch noch über den Jahreswechsel hinweg in Bremen unterstützen. Die Nienburger „EloKa“- Soldaten sind stolz, in Uniform bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise helfen zu können.

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