Start Modell-Kommune

Nienburg: Am 15. April öffnen Geschäfte und Außengastronomie

Die rote Linie markiert die Öffnungszone. Start des Projektes ist am 15. April. Am 26. April sollen Kulturbetriebe dazukommen (Stand: 8.4.21). Grafik: NI
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Die rote Linie markiert die Öffnungszone. Start des Projektes ist am 15. April. Am 26. April sollen Kulturbetriebe dazukommen (Stand: 8.4.21). Grafik: NI

Nienburg – Aller Anfang ist schwer. Eigentlich sollte das Modellprojekt mit gezielten Lockerungen unter strengen Hygieneauflagen in der Nienburger City am Montag, 12. April, starten (wir berichteten). Daraus wird nichts. Stattdessen sollen nun am Donnerstag, 15. April, die teilnehmenden Einzelhändler und Außengastronomien öffnen dürfen. Das bestätigte gestern Nienburgs stellvertretender Bürgermeister Jan Wendorf.

„Die Modell-Kommunen haben sich untereinander geeinigt, dass sie erst am 15. April beginnen“, erläutert Wendorf. So wollen sie eine Vergleichbarkeit der späteren Ergebnisse sicherstellen. Hinzu kommt, dass die Kommunen auch die Ergebnisse der nächsten Bund-Länder-Konferenz abwarten wollen.

Die Vorbereitungen der Lockerungen laufen bei der Stadt und den teilnehmenden Einzelhändlern indes bereits auf Hochtouren, so Wendorf weiter. Auf der Homepage der Stadt ist verzeichnet, welches Gebiet dazugehört. Drei Wochen soll die erste Phase dauern. Das heißt, dass zunächst Geschäfte und Außenbereiche der Gastronomie öffnen.

Vorbereitungen in der Stadt laufen

Das Modellprojekt sieht die Kommune als „vorsichtigen Versuch“, trotz landesweit steigender Inzidenzen und der Ausbreitung von Mutationen, den Nienburgern ein Stück Normalität zurückzugeben. Zudem erhofft sich die Verwaltung, Einzelhändlern, Gastronomen und Kulturschaffenden auf diese Weise eine erste Perspektive geben zu können.

Läuft alles glatt, sprich: Schnellen die Infektionszahlen nach den ersten Öffnungstagen nicht in ungeahnte Höhen, soll ab dem 26. April die Phase zwei beginnen – ab diesem Zeitpunkt dürfen zusätzlich kulturelle Einrichtungen öffnen.

FFP2- oder OP-Maske in Öffnungszone Pflicht

Was müssen Besucher der Innenstadt ab dem 15. April beachten? „Wer im Öffnungsgebiet Geschäfte oder sonstige Einrichtungen betreten möchte, muss – ebenso wie die Mitarbeitenden dieser Betriebe – einen tagesaktuellen negativen Antigen-Schnelltest nachweisen“, betont die Stadt. „Sie benötigen einen negativen PoC-Antigen-Schnelltest oder PCR-Test.“ Und: Selbsttests werden nicht akzeptiert. Zudem müsse die „Luca“-App für die Kontaktnachverfolgung aktiviert sein. „Soweit kein mobiles Endgerät vorhanden ist, kann die Erfassung ausnahmsweise auch händisch erfolgen“, heißt es.

Wer im Öffnungsgebiet unterwegs ist, muss eine medizinische Maske tragen. Die teilnehmenden Betriebe sollen mit Plakaten kenntlich gemacht werden. Sie tragen die Aufschrift „Nienburg: Macht mit!“. Wer einen PoC-Antigen-Schnelltest machen möchte, kann dafür Testzentren im Stadtgebiet aufsuchen. Eine Liste findet sich auf der Homepage der Verwaltung.

Negativer Antigen-Schnelltest als „Tagesticket“

Nach dem Test bekommen die Bürger die Information zu ihrem Ergebnis und einen Nachweis, in der Regel digital. Wer kein digitales Endgerät hat, soll den Nachweis in Papierform erhalten, so die Kommune. Der PoC-Antigen-Schnelltest darf bei Zutritt nicht älter als zwölf Stunden sein und gilt somit als „Tagesticket“. Ein negativer PCR-Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Auch Kinder, die älter sind als sechs Jahre, benötigen im Übrigen einen tagesaktuellen negativen PoC-Antigen-Schnelltest, wenn sie beispielsweise mit einem Elternteil in den Öffnungsbereich in der City gehen.

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