Kreis Nienburg: Lebensmittelkontrollen

Mett darf aufs Brötchen

Das Veterinäramt hat 20 Fleischereien und Frischetheken im Kreis überprüft.
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Das Veterinäramt hat 20 Fleischereien und Frischetheken im Kreis überprüft.

Landkreis – Die beliebte „Bauarbeiter-Marmelade“ kann im Landkreis Nienburg offenbar weiter bedenkenlos verzehrt werden. Wie die Kreisverwaltung gestern berichtete, hat die Lebensmittelüberwachung das Angebot von Thüringer Mett in Fleischereien und aus Frischetheken überprüft. Das Ergebnis: In keiner der Proben befanden sich krankmachende Keime.

„Thüringer Mett ist ein leichtverderbliches Lebensmittel, das zum Rohverzehr geeignet ist und daher strengste mikrobiologische Kriterien erfüllen muss“, erläutert Timo Wessel, Lebensmittelkontrolleur beim Landkreis. Es werde ausschließlich aus Hackfleisch vom Schwein und Gewürzen tagesfrisch hergestellt und sollte nur am Tag der Herstellung verzehrt werden. 20 der insgesamt 35 handwerklichen Fleischereien und Frischetheken in Supermärkten, die Thüringer Mett herstellen, hat das Veterinäramt nun untersucht und damit die Einhaltung der Eigenkontrollverpflichtung der Hersteller überprüft. Dabei wurden 100 einzelne Proben mikrobiologisch im Landeslabor vom LAVES (Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) untersucht. Dabei waren alle Proben in Ordnung. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis und zeigt das hohe Hygienebewusstsein der ansässigen Betriebe“, fasst Wessel das Ergebnis zusammen. Die Untersuchungen umfassten ausschließlich loses, vor Ort hergestelltes Thüringer Mett. Zwiebelmett und ähnliche, bereits abgepackte Produkte aus dem Lebensmitteleinzelhandel wurden nicht beprobt, da diese mit Konservierungsstoffen hergestellt sind.

Die Lebensmittelüberwachung beprobt laut Bericht unabhängig von der Eigenbeprobung in regelmäßigen Abständen unangekündigt alle Betriebe, die mikrobiologisch sensible Produkte herstellen.

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