Landeskongress am 10. und 11. August in Nienburg

Umwelt-Ingenieure nehmen sich die Mittelweser vor

Um Hochwasserschutz, Ökologie und die Bewirtschaftung der Mittelweser (hier ein Blick auf Nienburg) geht es nächste Woche beim Landeskongress von Umwelt-Ingenieuren in der Kreisstadt. - Foto: Heckmann

Nienburg - Der Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau (BWK) veranstaltet am 10. und 11. August seinen Landeskongress in Nienburg. Schwerpunktthema ist die Mittelweser – einmal mit Blick auf den Hochwasserschutz, dann im Hinblick auf Ökologie und die Bewirtschaftung des Flusses.

Dass die Umwelt-Ingenieure aus Niedersachsen und Bremen – erwartet werden rund 150 Teilnehmer – ihren Landeskongress in Nienburg veranstalten, ist ein Stück weit auch der Werbung zu verdanken, die August Lustfeld, Geschäftsführer des Kreisverbandes für Wasserwirtschaft und Vize-Präsident des Wasserverbandstages, für die Kreisstadt gemacht hat: „Nienburgs Lage im Raum ist ideal, das Tagungshotel ,Weserschlößchen‘ könnte für diese Veranstaltung nicht besser liegen“, lobt der Vorsitzende des BWK-Landesverbandes, Ulrich Ostermann.

Auf der umfangreichen Rednerliste finden sich Referenten der verschiedensten Fachgebiete sowie Almut Kottwitz, Staatssekretärin des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

Aus Sicht von August Lustfeld ist das Thema des Landeskongresses höchst aktuell: „Die jüngsten Hochwasserereignisse in Süddeutschland, aber auch in unserer Nachbarschaft zeigen, dass wir gut beraten sind, das Thema Mittelweser möglichst komplett zu betrachten. Diese Tagung ist das ideale Forum dazu, und ich freue mich, dass wir die Veranstaltung nach Nienburg, ins Herz der Mittelweser-Region, holen konnten!“

Am ersten Tag des Kongresses stehen Fachexkursionen auf der Tagesordnung. Unter anderem besichtigen die Umwelt-Ingenieure eine Fischaufstiegsanlage am Steinhuder Meerbach, das Wasserwerk Drakenburg und das dortige Wassarium.

Am Folgetag soll es vor allem um den aktuellen Hochwasserschutzplan für die Mittelweser gehen, aber auch um ökologische Aspekte (wie beispielsweise Salzfracht und die ökologische Durchgängigkeit des Flusses), um die Weserfischerei und die geplante Anpassung der Mittelweser an moderne Frachtschiff-Größen. J jh

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