Drakenburger Impfzentrum ist dicht

Jetzt ist Schluss

Die ehemaligen Mitarbeiter des Impfzentrums stehen vor dem Gebäude, zusammen mit Kreisrätin Kathrin Woltert.
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Das Drakenburger Impfzentrum schließt. Kreisrätin Kathrin Woltert dankt den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Impfzentrums.

Landkreis – Fast ein Jahr waren das Impfzentrum des Landkreises sowie die mobilen Teams mit Ärzten, Verwaltungskräften und Ehrenamtlichen der Hilfsorganisationen im Einsatz. „Während dieser arbeitsintensiven Zeit haben rund 250 Personen für das Impfzentrum gearbeitet“, bilanzierte gestern Kreis-Sprecher Michael Duensing.

Um den vielen haupt- und ehrenamtlichen Kräften einen großen Dank auszusprechen, gab es eine Abschlussveranstaltung aller Beteiligten am Impfzentrum.

Kreisrätin Kathrin Woltert, die seit 1. Oktober das mobile Impfen im Landkreis Nienburg koordiniert, betonte in ihrem Grußwort: „Gemeinsam haben Sie als Team diese besondere Leistung vollbracht, auf die wir alle sehr stolz sind. Ob abends, an den Wochenenden oder an Feiertagen – die Bereitschaft, hier vor Ort und beim dezentralen Impfen in den Ortschaften zu jeder erdenklichen Zeit zu helfen, war außergewöhnlich groß.“ Diese Einsatzbereitschaft und die hervorragende Stimmung im Impfzentrum seien bemerkenswert und verdienten höchste Anerkennung. „Für Ihren besonderen Einsatz danke ich Ihnen sehr“ , so Woltert weiter.

„Gute Stimmung im Impfzentrum“

Ob in der Diskothek, in der Moschee, in Stadtteilhäusern, bei Feuerwehren, in Dorfgemeinschaftshäusern, am Nienburger Museum, in Kneipen, beim THW, im Scheunenviertel Liebenau, an Schulen und ganz zu Anfang und zum Abschluss der Impfkampagne natürlich auch in den kreisweiten Altenheimen – kein Weg war zu weit, kein Ort zu ungewöhnlich zum Impfen.

Der von Land und Bund angeordnete Verwaltungsaufwand konnte die gute Stimmung im Impfzentrum nicht trüben. Besonders hervorzuheben ist, dass das Nienburger Impfzentrum häufig seiner Zeit voraus war. „Sie waren fast immer etwas schneller als die anderen“, unterstreicht Kreisrätin Woltert. Das Impfzentrum ist als eines der ersten in Niedersachsen in den Betrieb gegangen. Als aus Hannover die Ankündigung zum dezentralen Impfen kam, wurde das im Landkreis Nienburg bereits durchgeführt. Lehrerinnen und Lehrer sowie die Feuerwehren seien in Nienburg schon geimpft worden, als an anderer Stelle noch darüber diskutiert wurde. „Kurze Informationswege sowie schnelles und konsequentes Handeln haben die Impfkampagne im Landkreis Nienburg zu einem vollen Erfolg werden lassen“, betont die Kreisverwaltung in ihrem Schreiben.

Ganz besonders dankte Kreisrätin Woltert den vielen ehren- und hauptamtlichen Helfern von Deutschem Rotem Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johannitern und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG): „Ihre nahezu grenzenlose Einsatzbereitschaft war der Schlüssel zum Erfolg.“

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