Nienburger Kreistag gewählt

Grüne auf der Überholspur

Die neue Zusammensetzung des Nienburger Kreistages.
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Die neue Zusammensetzung des Nienburger Kreistages.

Landkreis – Die Grünen sind auch auf Kreisebene die Gewinner der Kommunalwahlen: Die Fraktion im Nienburger Kreistag hat künftig sechs Sitze – das sind zwei mehr, als sich die Partei 2016 sichern konnte.

Entsprechend gelöst ist die Stimmung bei Grünen-Sprecherin Mechthild Schmithüsen. „Es wurde definitiv gefeiert“, erklärt sie fröhlich am Telefon. „Wir haben gehofft, dass sich der Bundestrend auch im Kreis niederschlagen würde“, ergänzt Schmithüsen.

Schmithüsen: „War ganz erstaunt“

Da es so gekommen sei, sehen sie sich darin bestätigt, dass die Grünen die richtigen Themen und auch die richtigen Lösungen vertreten hätten, so Schmithüsen weiter. Das gute Ergebnis führt sie auf Stimmen aus der jüngeren, aber auch aus der älteren Generation zurück: „Ich war ganz erstaunt. Ich habe festgestellt, dass bei den Älteren eine große Nachdenklichkeit herrscht. Viele denken darüber nach, wie sie die Welt hinterlassen möchten“, sagt Schmithüsen mit Blick auf zahlreiche Gespräche, die sie vor den Wahlen geführt habe.

Die CDU wiederum hat ihre Position als stärkste Fraktion im Kreisrat erneut behauptet (39,95 %) und ihre 18 Sitze behalten. Fraktionschef Karsten Heineking war gestern bereits auf dem Weg nach Hannover zum Landesverband. „Wir haben es gehofft und dass es jetzt so ist, freut mich natürlich“, betont er. Zwar haben die Christdemokraten am Sonntag auch 0,25 Prozentpunkte verloren, das führt Heineking aber nicht auf die Arbeit seiner Parteikollegen zurück. „Insgesamt bekommen wir auch die Effekte von der Bundesebene zu spüren“, meint er. So seien auch aufgrund der Corona-Pandemie neue Parteien aufgetaucht; auch der Umgang mit der Flutkatastrophe auf Bundesebene habe die Wähler in Nienburg beeinflusst, ist Heineking überzeugt.

Altmann: SPD bleibt am Ball

„Wir haben einen Sitz verloren – das ist nicht schön, weil wir sehen, dass wir die letzten fünf Jahre gut gearbeitet haben “, bilanziert Anja Altmann (SPD). Damit bekommen die Sozialdemokraten jetzt 13 Sitze im Kreistag. Auf der anderen Seite habe die SPD auf Landesebene das „Zugpferd“ Grant Hendrik Tonne verloren, der nicht mehr kandidiert hat. „Wir sehen das Ergebnis auch als Auftrag an, weiter gut zu arbeiten“, betont Altmann.

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