Polizei verhindert Auseinandersetzungen

Nienburg: Großfamilien treffen erneut aufeinander 

Die Nienburger Polizei hat erneut einen Streit zwischen Großfamilien im Stadtgebiet geschlichtet. 

Die Nienburger Polizei ist am Montagnachmittag gegen 17 Uhr darüber  informiert worden, dass Mitglieder zweier Familien, die bereits am vergangenen Donnerstagabend mit Streitigkeiten in der Öffentlichkeit aufgefallen waren, wieder aufeinandertreffen würden. 

Die alarmierten Streifenwagenbesatzungen trafen auf die offenbar verfeindeten Gruppen im Bereich der Unterführung des Nordrings (B6), heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt waren an den sehr aggressiv geführten Streitigkeiten rund 40 Personen beteiligt. Wechselseitig wurden extreme Bedrohungen ausgesprochen, berichtet die Polizei. 

Nienburg: Mehr als 30 Polizisten im Einsatz 

Aufgrund der sehr aggressiven Stimmung, die sich auch gegen die Polizeibeamten richtete, wurden zusätzliche Funkstreifenwagen herangezogen, sodass innerhalb kürzester Zeit mehr als 30 Polizeibeamte vor Ort waren. 

Das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte, Gefährderansprachen und das unmissverständliche Aussprechen von Platzverweisen sowie Betretungs- und Näherungsverboten zeigte Wirkung und eine Eskalation konnte unterbunden werden. 

Waffen beschlagnahmt

Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung kontrollierten Beamte gegen 22.40 Uhr ein Auto mit Insassen, die zuvor in den Gruppen aufgefallen waren. Bei der Kontrolle beschlagnahmten die Polizeibeamten bei zwei 19- sowie 21-jährigen Insassen Schlagringe, verbotene Messer sowie ein Reizstoffsprühgerät. 

Die Polizeiinspektion am Amalie-Thomas-Platz in Nienburg beobachtet die Situation sehr aufmerksam, denn die streitenden Familien verbindet eine Vorgeschichte. Bereits im vergangenen Jahr sind diese durch gegenseitig begangenen Straftaten aufgefallen. Diese führten schließlich zu einem groß angelegten Einsatz gegen mehrere Beschuldigte sowie den Vorkommnissen vom 25. April. Nach der erneuten Gefahrensituation am Montag werden die Ordnungshüter auch weiterhin alles daransetzen, dass keine unbeteiligten Bürgerinnen und Bürger zu Schaden kommen, berichtet Polizeisprecher Axel Bergmann. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 05021/97780 entgegen.

Rubriklistenbild: © dpa

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