Die 19-Jährige spricht über Nienburg, den australischen Busch und ihre Zeit bei „Germany‘s Next Topmodel“

Nathalie Volk: „Ich bin sozusagen kleine Nienburgerin“

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Am Samstag war sie in ihrer Heimatstadt Nienburg zu Besuch: Nathalie Volk (rechts) erzählte unter anderem von ihrer Zeit im „Dschungelcamp.“ 

Nienburg - von Kristina Stecklein. Ihre Kindheit hat sie in Nienburg verbracht, bis zur sechsten Klasse besuchte sie die Albert-Schweitzer Schule. Nathalie Volk, bekannt aus der Castingshow „Germany‘s Next Topmodel“ und dem diesjährigen Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, ist in Nienburg geboren und liebt ihre Heimat: die Stadt an der Weser.

„Ich komme sehr oft nach Nienburg zurück und besuche noch alte Schulfreunde und Familie“, erzählt die 19-Jährige. So auch an diesem Tag: Nach der Fragestunde beim Lokalsender „Radio Mittelweser“ will Nathalie Volk durch Nienburgs Innenstadt bummeln und schließlich ihren Verwandten einen Besuch abstatten. „Ich kenne jede Straße, war als Kind immer unterwegs und habe an vielen AG‘s und Sportkursen teilgenommen. Ich bin sozusagen kleine Nienburgerin“, sagt sie lachend.

In Nienburg wird sie häufiger erkannt und angesprochen, auch von ehemaligen Lehrern und Mitschülern. Über solche Treffen freut sich Nathalie Volk besonders. „Dann sieht man, wie sich die Menschen über die Jahre verändert haben.“ Mit zwei Freundinnen hat sie immer noch guten Kontakt. „Sarah Schicht und Svea Woll kenne ich bereits seit meiner Kindheit.“

Mit 16 Jahren hatte sich die ehemalige Nienburgerin bei „Germany‘s Next Topmodel“ beworben und wurde schließlich Vierte – von 15 000 Bewerberinnen. „Mit solch einem Erfolg habe ich niemals gerechnet“, gibt sie zu.

Damals polarisierte Nathalie Volk, heute weiß sie: „Ich war 16 und sehr aufgeregt – vor allem habe ich das Ganze aber viel zu ernst genommen.“ Drei Monate unterwegs, mit vielen Mädchen in einem Haus – da sei Zickenkrieg selbstverständlich. Kontakt zu den anderen „Germany‘s next Topmodel“-Kandidatinnen habe sie keinen mehr. „Dafür aber mit Wolfgang Joop und Heidi Klum“, fügt sie an.

Mit der Teilnahme am diesjährigen „Dschungelcamp“ sorgte Volk, entgegen aller Erwartungen, für wenig Schlagzeilen. Die Moderatoren und Zuschauer verpassten ihr, nicht zuletzt wegen der roten Lippen und dunklen Haaren, das Image des „Dschungel-Schneewittchens“: „Ich habe nicht gelästert und meine Interviews in aller Ruhe gegeben. Das wurde dann raus geschnitten.“ Sie wollte zeigen, dass sie erwachsener und reifer geworden ist – eben „keine Zicke“, so wie viele gehofft hatten.

Das erfolgreiche Model hat mittlerweile bereits mehrere Monate lang in Asien gelebt und gearbeitet, im vergangenen Sommer einen Kinofilm gedreht und ist Schmuck-Designerin. Warum also in den australischen Busch gehen? „Ich war noch nie in Australien und habe das Angebot bekommen. Ich bin ein abenteuerlustiger Mensch, deshalb dachte ich mir – warum nicht? Und so habe die Chance genutzt“, sagt Volk achselzuckend mit einem Lächeln.

Die Zeit im Dschungel war für Volk eine lehrreiche Erfahrung. „Ich bin jetzt noch viel dankbarer für das, was ich habe. Wir hatten keine Uhr im Camp. Für mich war manchmal drei Tage lang Sonntag“, sagt sie lachend. Die „Dschungeldiät“, die jeder Teilnehmer gezwungenermaßen über sich ergehen lassen musste, wenn keine „Prüfungssterne“ geholt wurden, gehörte ebenfalls zu den Nachteilen des Dschungelcamps. „Man hatte nur einen Löffel Reis am Tag“, erzählt Volk. Trotzdem hat sie die Zeit im Dschungel auch genießen können. „Das Lagerfeuer, das gemeinsame Essen kochen, man war nicht erreichbar – das war echt entspannend“, meint die 19-Jährige. Dennoch ist sie sich sicher, dass diese Erfahrung „einmal im Leben reicht“. Das Camp musste das „Dschungel-Schneewittchen“ bereits am zwölften Tag verlassen und gönnte sich nach ihrem Ausscheiden etwas dekadenteres, als einen Löffel Reis: Kaviar und Champagner.

Nach ihrer Ankunft in Deutschland stellte Volk fest, dass sich die Schlagzeilen wieder gemehrt hatten. „Ich akzeptiere das einfach. Es gehört nun mal dazu“, sagt sie. Ebenso habe sie viele neue Anfragen erhalten. „Ich nehme aber nicht jedes Angebot an. Auf rote Teppiche geh ich allerdings gerne“, sagt Volk selbstbewusst.

Einen Plan B hat Nathalie Volk ebenfalls: „Ich möchte auf jeden Fall studieren und in der Medienbranche bleiben.“

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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