38. Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren steht bevor 

Münchehagen wächst um satte 1.100 „Einwohner“

An der Sporthalle in Münchehagen trafen sich die Jugendfeuerwehrwarte des Landkreises, um den Ort des bevorstehenden Kreis-Zeltlagers zu besichtigen. - Foto:Marc Henkel

Münchehagen - Der Ort Münchehagen wächst in der nächsten Woche „auf einen Schlag“ um satte 1 .100 Einwohner. Grund ist der Einzug der Mitglieder der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Nienburg sowie der befreundeten ausländischen Gruppen zum inzwischen 38. Kreis-Zeltlager. Es geht von Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 3. Juli, über das Gelände rund um das Freibad in Münchehagen.

Traditionell haben die Jugendfeuerwehrwarte im Vorfeld einer Sitzung und unter Führung von Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze das Gelände besichtigt. Sie alle seien voller Vorfreude auf die größte Jugend-Maßnahme im Landkreis, berichtet Marc Henkel, der während der zehn Lager-Tage letztmals als Pressesprecher der Kreisjugendfeuerwehr fungiert.

Am Freibad in Münchehagen führte Kai-Uwe Götzinger von der Ortsfeuerwehr Münchehagen die Teilnehmer zu den einzelnen Bereichen des Zeltlager-Geländes. Im Anschluss ging es für alle Anwesenden in die Aula der Grundschule.

Mario Hotze eröffnete die erste Jugendfeuerwehrwarte-Sitzung des Jahres und berichtete zunächst über die Ereignisse im Bereich der Kreisjugendfeuerwehr, die am Donnerstag, 23. Juni, mit der Ortswehr Münchehagen in die heiße Zeltlager-Phase eintritt.

Dass es den Teilnehmern des 38. Kreis-Zeltlagers auch dieses Mal nicht langweilig wird, zeigte der Kreisjugendfeuerwehrwart auf. Ein prall gefülltes Wochen-Programm hat die Kreisjugendfeuerwehr wieder auf die Beine gestellt. Neben den Wettbewerben in Sport und Feuerwehrtechnik gibt es wieder ein von der Sparkasse Nienburg gesponsertes Bergfest, während die Avacon mit ihrer Ausbildungsabteilung und einem Bungee-Jumper das Zeltlager bereichert. Auch die Kreishandwerkerschaft will im Zeltlager am „Aktionstag des Handwerks“ vertreten sein. Der soll als Handwerks-Olympiade über die Bühne gehen.

Während des Tages haben die Zeltlager-Teilnehmer die Möglichkeit, sich genau bei den einzelnen Innungen über die Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) bietet auch in diesem Jahr an einem Tag ein „Schnuppertauchen“ an.

Auch die Kinderfeuerwehren wollen das Kreis-Zeltlager besuchen. Sie sind eingeladen, am beliebten „Spiel ohne Grenzen“ teilzunehmen.

Kreisbrandmeister Bernd Fischer, der die Grüße der Kreisfeuerwehr Nienburg überbrachte, dankte zu Beginn seines kurzen Berichts den Jugendfeuerwehren und der Kreisjugendfeuerwehr für die bisher geleistete Arbeit im Jahr 2016. Man habe, so Bernd Fischer, auch die Kinder- und Jugendfeuerwehren in den Brandschutzbedarfsplänen bedacht, die nach und nach überall erstellt wurden. „Das haben wir über mehrere Jahre hinweg mit den Hauptverwaltungsbeamten geplant“, so der Kreisbrandmeister. - hen

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