Morgen endet das 37. Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises Nienburg in Uchte

Es ist Zeit zum Zusammenpacken

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Die Feuerwehr-Isetta (hinten) fährt bei der morgigen Abschlussfeier des Kreis-Zeltlagers wieder auf den Sportplatz in Uchte. Dort gibt dann auch Landrat Detlev Kohlmeier den Schirmherren-Schirm (vorne) wieder an die Kreisjugendfeuerwehr-Führung zurück.

Uchte - Von Kurt Henschel. Was ordentlich stürmisch begonnen hatte, windig und übermäßig regnerisch weitergegangen war, neigt sich jetzt dem Ende zu. Das 37. Kreis-Zeltlager der jetzt 50 Jahre alten Kreisjugendfeuerwehr Nienburg schließt morgen seine Pforten: Für die rund 1300 Beteiligten ist nun Zeit zum Zusammenpacken.

Uchte, bereits zum vierten Mal Schauplatz der größten Jugend-Veranstaltung im Landkreis Nienburg, hat es fast hinter sich. Und zwar erfolgreich. Dieses Fazit dürften spätestens morgen nach der um 11 Uhr beginnenden Abschlussfeier die Verantwortlichen der gastgebenden Ortsfeuerwehr um deren Chef Frank Witte, aber auch die der Kreisjugendfeuerwehr Nienburg mit Noch-Kreisjugendfeuerwehrwart Detlef Schiller sowie dessen ebenfalls im Oktober ausscheidenden Stellvertretern Enno Schomerus sowie Cord Meyer ziehen. Und auch der soeben wegen seiner Liebe zur Jugendfeuerwehr ausgezeichnete Uchter Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale äußert sich sicher mit vollster Zufriedenheit über den Verlauf der Veranstaltung.

Keine andere Einschätzung gewonnen haben dürfte auch Landrat Detlev Kohlmeier, der morgen seinen Schirmherren-Schirm wieder abgibt und erst im kommenden Jahr beim dann 38. Kreis-Zeltlager in Münchehagen wieder in Empfang nimmt.

Obwohl die Witterung allen Teilnehmern dieses Mal mächtig Geduld abverlangt hatte, war während der zehn Tage deutlich festzustellen, dass das nur selten schöne Wetter der Laune nichts anhaben konnte. Die Jugendlichen und die Betreuer kleideten sich entsprechend und spielten auch noch Volleyball im strömenden Regen.

Die Vielfalt der Ereignisse, über die wir täglich mit einer Sonderseite berichtet haben (am Montag erscheint eine weitere), war erneut beeindruckend, der Verlauf des Festakts zum 50-jährigen Bestehens der Kreisjugendfeuerwehr – wie berichtet – sogar phänomenal. Es sollte keinen Grund geben, dieses Zeltlager nicht ebenfalls als ein erfolgreiches abschließen zu können.

Noch aber ist es nicht ganz beendet. Am heutigen Sonnabend, an dem der gestrige Kuh-Besuch im Rahmen einer gemeinschaftlichen Aktion der Nienburger Deula und den Rinderzüchtern von „Masterrind“ noch gut in Erinnerung ist, absolvieren die Gruppen aus dem Zeltlager mit jeweils sechs Team-Mitgliedern noch ihren Orientierungsmarsch, ehe am Abend letztmals DJ Marcel mit seinem Team im Versorgungszelt für (Abschieds-)Stimmung sorgen will.

Morgen bereiten die Super-Köche des Versorgungszuges Wietzen zum letzten Mal ein Frühstück vor, ehe dann für alle gilt: Einmarsch zur Abschlussfeier, Ausmarsch in Richtung Heimat und entweder zurück zur Arbeit, zum Start in den Urlaub oder auch zum Genießen der restlichen Sommerferien-Wochen.

Während die Jugendlichen also Uchte mit ihren „sieben Sachen“ verlassen, bleiben alle verantwortlichen Kräfte mit den Gästen noch eine Weile vor Ort. Sie kommen zum traditionellen Spanferkel-Essen zusammen, um sich angemessen voneinander verabschieden zu können. Wehmut dürfte dann zu spüren sein bei Detlef Schiller, Enno Schomerus sowie Cord Meyer, für die das letzte Kreis-Zeltlager mit der vollen Verantwortung endet. Reichlich Dank und Anerkennung dürfte ihnen sicher sein.

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