Ministerpräsident Stephan Weil eröffnete den Chancengebertag

„Exportschlager“ aus Nienburg

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Ministerpräsident Stephan Weil eröffnet mit Sabine Pflaum vom CJD den Chancengebertag 2016. Im Hintergrund spricht CJD-Vertreter Sven Kuehtz.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Niemand anders als der Niedersächsische Ministerpräsident persönlich eröffnete den Chancengebertag in Nienburg. Das nutzte er, um die Veranstaltung ausdrücklich zu loben.

Auch für Gespräche mit den Hauptakteuren, den Jugendlichen, hatte der Ministerpräsident Zeit.

Stephan Weil gab sich nahbar. Der Ministerpräsident Niedersachsens tauschte sich vor der Eröffnung des Chancengebertages am Mittwoch in Nienburgs Innenstadt mit den Organisatoren vom CJD (Christliches Jugenddorf Deutschland) aus und hatte auch Zeit für einen Plausch mit einem Jugendlichen der Einrichtung. Dann lobte er die Veranstaltung und ließ gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Sabine Pflaum symbolisch einen Luftballon in die Höhe steigen. Er habe gerne die Schirmherrschaft übernommen, weil er die Idee „ausgesprochen gut“ finde. Sie habe bereits Nachahmer in anderen Städten gefunden, sagte Weil. In Nienburg sei ein „Exportschlager“ entstanden. „Es ist ganz einfach, aber es funktioniert nur, wenn ganz viele mitmachen“, erklärte der Ministerpräsident.

Und was genau funktioniert nun so einfach? 2010 hatte das CJD dem Landkreis den ersten Chancengebertag zum 125-jährigen Bestehen geschenkt. Seitdem ist er zu einer festen Größe geworden. Jugendliche, so geht es kurz zusammengefasst, bieten einen Tag lang unentgeltlich ihre Hilfe an. Sie packen mit an in Kindergärten und in Tierheimen, sie helfen bei kleineren Arbeiten und erledigen alltägliche Aufgaben. Neben CJDlern sind auch viele Betriebe vertreten. Deren Auszubildende etwa bieten ihre Arbeitskraft an jenem Tag anderen an.

Dafür sprach Sabine Pflaum ihren Dank aus. Es sind zahlreiche Firmen, aber auch andere Einrichtungen, die sich engagieren. Welch hohes Ansehen der Tag hat, zeigte nicht nur die Anwesenheit Weils und die von Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes. Auch überregionale Medien waren dabei, als ein Luftballon als symbolischer Startschuss in die Luft ging. Den Weg in die Freiheit zeigten ihm Sabine Pflaum und Stephan Weil, dessen Personenschützer sich übrigens doch zeigten, ein paar Meter vom Trubel entfernt mit wachsamem Blick.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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