"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“

Menschenkette am Tag gegen Rassismus

Die blaue Hand des CJD ist am Sonnabend in der Langen Straße in Nienburg um 11 Uhr der Treffpunkt für eine Menschenkette aus Anlass des internationalen Tages gegen Rassismus.

Nienburg - Der internationale Tag gegen Rassismus am 19. März scheint nach den Wahlergebnissen des vergangenen Wochenendes noch wichtiger, als er bereits so schon ist: 'Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren' - mit dieser Nachricht soll die Menschenkette durch Nienburgs Innenstadt zum Thema Fremdenfeindlichkeit wach rütteln und mögliche Ängste verschwinden lassen.

„'Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren' – so heißt es im ersten Artikel der 'Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte'“, erklärt ein „breites Bündnis“ aus Anlass des internationale Tages gegen Rassismus am kommenden Samstag, 19. März. Und dieses Bündnis handelt und ruft zur Teilnahme an einer Menschenkette in der City der Kreisstadt auf.

Mitglieder des Weser-Aller-Bündnisses Wabe, der Runde Tisch gegen Rassismus und Gewalt, der Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises, die Miteinander-Füreinander-Gruppe aus Nienburg, alle christlichen Kirchen in Nienburg, das Bündnis 90 / Die Grünen, die Linke, Ortsgruppe Nienburg, und das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Nienburg rufen gemeinsam zu dieser Menschenkette auf.

Alle Menschen, die mitmachen möchten, treffen sich am Sonnabend um 11 Uhr an der blauen Hand in der Nienburger Innenstadt (Lange Straße), um gemeinsam zu protestieren. Verfolgt wegen Hautfarbe oder Herkunft, benachteiligt aufgrund der Kultur, diskriminiert wegen des eigenen Glaubens: Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind noch immer ein drängendes Problem – weltweit. Das erklären die Initiatoren der Aktion, die darauf hoffen, dass sich möglichst viele Menschen aus dem Großraum Nienburg versammeln und eine Menschenkette unter dem Motto „Kein Fingerbereit der Fremdenfeindlichkeit – Alle sind gleich in Ihrer Einzigartigkeit!“ bilden.

Flankiert wird die Menschenkette von einem Info-Stand, an dem sich die etwa drei Meter große blaue Hand aus dem CJD befinden soll. Sie dient als Treffpunkt und zur Orientierung.

„Selbstverständlich können auch Schrifttafeln mit einer Stellungnahme zum Tag gegen Rassismus mitgebracht oder vor Ort angefertigt werden“, erklären die Organisatoren.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“: An die gemeinsame Verantwortung, dieses Ideal zu fördern und zu schützen, erinnert der Tag gegen Rassismus immer am 19. März. Das Datum geht zurück auf das „Massaker von Sharpeville“ im Jahr 1960. Während einer Demonstration gegen die Apartheidgesetze in der südafrikanischen Stadt eskalierte die Situation: Polizisten schossen in die Menge und töteten 69 Menschen, mindestens 180 weitere erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Sechs Jahre später riefen die Vereinten Nationen den Gedenktag aus. An diesem Tag soll seitdem nicht nur der Opfer von damals gedacht werden, auch Aktionen gegen Rassendiskriminierung sollen gefördert und gegen Rassismus mobilisiert werden. „Wir sind gespannt, was die Nienburger so auf die Beine stellen“, so die Verantwortlichen.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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