Der Lions Club Nienburg lädt zur Jubiläumsfeier ein

Blicke auf 50 Jahre „Gutestun“

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In den Vorbereitungen für die Jubiläumsfeier: Bernd Bargemann und Sven Koegel.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. 50 Jahre lang „dienen“ sie dem Landkreis Nienburg und dessen Einwohnern. Soziale Projekte unterstützen die Mitglieder des Nienburger Lions Clubs mit ihrem Motto „we serve“.

Mit einem öffentlichem Teil und einer anschließenden Feier mit geladenen Gästen wollen sie dieses Jubiläum am kommenden Sonnabend, 14. November, begehen. Einen Rückblick auf fünf Dekaden, was entstanden ist, wobei die Lions geholfen haben, liefern die Gastgeber im Nienburger Theater auf dem Hornwerk. Los geht es ab 16.30 Uhr. Eine Stunde vorher beginnt der Empfang. Der Eintritt ist frei und eine Reservierung nicht möglich. Gegen 18.30 Uhr schließt sich der nichtöffentliche Teil im Weserschlößchen an, dort wird unter anderem Dr. Rudolf Seiters, ehemaliger Bundesminister und heutiger Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, sprechen.

Grob in die Jahrzehnte des Wirkens aufgeteilt ist das Programm am Sonnabend. Lionsfreunde berichten von den Anfangsjahren bis in die Gegenwart, das Konzert- und Swingorchester der Musikschule Nienburg spielt zwischendurch Musik, ebenfalls angelehnt an die jeweiligen Epochen.

Titelseite der Festschrift

Erhältlich ist anlässlich der Feier zudem die Festschrift, die Jürgen Hüffmann, Reinhard Gramatke, Ekkehard Alsen und Dr. Eilert Ommen ausgearbeitet haben. In ihr schildern die Lions den Werdegang der Nienburger Gruppe – oder „Charter“, wie es die Lions selber nennen – und ihre Aktivitäten, illustriert mit zahlreichen Fotos. Davon soll es am Sonnabend auch viele zu sehen geben. Immer wenn die Musik spielt, können sich die Besucher wertvolle Aktionen so ins Gedächtnis rufen.

Unbürokratisch wollen die Lions helfen, ebenso unbürokratisch sammeln sie Geld, etwa über den Verkauf des Schwenkbratens und des Jahreskalenders. Zudem kommt bei einem Golfturnier, gemeinsam mit anderen Service-Vereinen, stets eine gute Summe zusammen. Zahlreiche Projekte haben sie unterstützt und auch direkt ins Leben gerufen, etwa die Kulturloge, die Streuobstwiesen, eine Bouleanlage am Wall, einen Kinderspielplatz an der Moschee, den Schutzhütten am Weserradweg und die Möglichkeit, Kindern aus Tschernobyl Urlaub in der Region zu ermöglichen.

Mittlerweile haben die Nienburger Lions „Geburtshilfe“ für andere Vereine geleistet, so etwa für den Damenclub Cor Leonis und den Leo-Club „Novum Castellum“, für Jugendliche und junge Erwachsene, aber auch für die Lions Clubs Stolzenau und Ueckermünde.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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