Kreistagswahl Nienburg

Neun Vorschläge buhlen in Wahlbereich III um Stimmen

Für die Kommunalwahl 2021 am 12. September ist der Landkreis Nienburg in vier Wahlbereiche aufgeteilt. Wir veröffentlichen – in Reihenfolge der offiziellen Benennung – sämtliche Bewerber auf ein Kreistagsmandat. Heute blicken wir auf Wahlbereich III (Samtgemeinden Mittelweser und Steimbke sowie die Stadt Rehburg-Loccum) in dem 33 330 Menschen leben.

Mittelweser/Steimbke/Rehburg-Loccum – Im Wahlbereich III haben die Wählerinnen und Wähler eine größere Auswahl auf ihren Stimmzetteln: Sie finden dort gleich neun Vorschläge, einen mehr als 2016. Neben dem deutlichen Sieger der vergangenen Wahl, der CDU (siehe Kasten), bewerben sich die SPD, die Grünen, die Wählergemeinschaft (WG), die FDP, die Linke, die AfD, die Piraten und, 2021 neu dabei, Einzelvorschlag Stefan Göbel um ein Mandat.

Deutlicher Anstieg von 47 auf 53 Kandidaten

2016 hatten im Wahlbereich III 15 630 der insgesamt 27 342 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das entspricht einer Beteiligung von 57,61 Prozent, wobei 241 Personen einen ungültigen Stimmzettel abgegeben haben.

In diesem Jahr kämpfen 53 Männer und Frauen um die Wählerstimmen. Das ist ein nicht unerheblicher Anstieg gegenüber der 47 Wahlvorschläge 2016. Mit den beiden größten Teams treten CDU und FDP (jeweils 14) an. Elf Bewerberinnen finden sich in den Listen der Parteien, das entspricht einem Anteil von 21 Prozent an den Gesamtvorschlägen. Im Gegensatz zum Wahlbereich II, in dem dieses Jahr deutlich weniger Frauen antreten, zeigt sich in Rehburg-Loccum und den Samtgemeinden Mittelweser und Steimbke damit eine recht konstante Quote. 2016 machten Bewerberinnen 23,4 Prozent aller Vorschläge aus.

Unter den Parteien mit mehreren Kandidaten haben die Grünen die höchste Frauenquote

Die Piraten treten mit einer Kandidatin an und erreichen somit 100 Prozent Frauen auf ihrer Liste. Die Grünen kommen auf einen Wert von 40 Prozent (2 aus 5), die SPD auf 30 Prozent (3 aus 10), die WG auf 25 Prozent (1 aus 4), CDU und FDP auf jeweils 14,3 Prozent (beide 2 aus 14) und AfD und Linke stellen keine Frau auf.

Die CDU setzt bei dieser Kreistagswahl auf einen Kern von neun Personen, die bereits 2016 für die Christdemokraten angetreten sind und stellt diesem fünf Neulinge an die Seite. Umgekehrt das Verhältnis bei den Sozialdemokraten. Ihre Liste enthält sieben Personen, die 2016 noch nicht dort zu finden waren und nur drei von damals bekannte Gesichter. Die Grünen haben ihre Kandidatenzahl von drei auf fünf deutlich erhöht. Nur eine Kandidatin stand bereits 2016 für die Partei zur Wahl. Mit einem von sieben auf vier Personen geschrumpften Team tritt die WG an. Sie stellen jeweils zwei bereits 2016 angetretene Kandidaten und zwei Neulinge. Wie die Grünen hat auch die FDP ihre Kandidatenzahl im Wahlbereich deutlich von zehn auf 14 erhöht. Beachtenswert: Nur zwei der Kandidaten standen schon 2016 auf der Liste. Linke und AfD bieten neben einem 2016-erprobten Kandidaten je einen Neuling auf, keine Veränderung bei den Piraten, die mit der gleichen Kandidatin wie bei den vergangenen Wahlen antreten. Der Einzelvorschlag Göbel – das erklärt sich von selbst – ist neu im Kampf um die Wählerstimmen.

9,4 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber gehören zur Gruppe der unter 30-Jährigen. Ebenso viele – fünf Personen – finden sich im Wahlbereich III in der Gruppe der über 70-Jährigen. Die 30- bis 50-Jährigen machen 30,2 Prozent der Wahlvorschläge aus. Den höchsten Anteil haben wie gewohnt die 50- bis 70-Jährigen mit 50,9 Prozent aller Listenplätze.  

Rubriklistenbild: © Ney-Janßen

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