Kreisjugendfeuerwehr freut sich auf Uchte / Erweitertes Programm

Nach Jubiläums-Zeltlager tritt Führungs-Trio ab

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Noch einmal volle Konzentration legt das Führungs-Trio der Kreisjugendfeuerwehr Nienburg auf das Kreis-Zeltlager in Uchte. Danach ziehen sich im Oktober Kreisjugendfeuerwehrwart Detlef Schiller (Mitte) sowie seine beiden Stellvertreter Cord Meyer (l.) und Enno Schomerus (r.) aus der Verantwortung zurück.

Nienburg - Von Kurt Henschel. Einmal noch, dann ist Schluss: Beim 37. Kreis-Zeltlager der Jugendfeuerwehren vom 24. Juli bis zum 2. August sind Detlef Schiller als Kreisjugendfeuerwehrwart sowie Enno Schomerus und Cord Meyer als dessen Stellvertreter noch als bewährtes Führungs-Trio im Amt, doch am 10. Oktober treten sie – wie bereits ausführlich berichtet – im Feuerwehrhaus in Nienburg geschlossen ab.

Noch aber gilt die Konzentration bei Schiller, Schomerus und Meyer dem Jubiläum in Uchte. Das 50-jährige Bestehen feiert dort die Kreisjugendfeuerwehr, deren Gastgeber von der Ortsfeuerwehr Uchte schon seit längerer Zeit und bis zuletzt immer intensiver alles daransetzen, nach 1990 und 2004 sowie einem Bezirks-Zeltlager 1998 auch diesem Kreis-Zeltlager mit den rund 1300 Beteiligten zum Erfolg zu verhelfen.

Während eines Gesprächs am Dienstagabend, an dem auch die Feuerwehr-Pressesprecher Marc Henkel und Uwe Schiebe teilnahmen, verkündete Detlef Schiller ein erweitertes Programm für die zehn Zeltlager-Tage in Uchte. Hinzu kommt wegen des Jubiläums zwangsläufig die große und feierliche Veranstaltung mit geladenen Gästen in der Uchter Sporthalle am Sonnabend, 25. Juli, ab 14 Uhr. Drei Stunden sind eingeplant für dieses Zeremoniell, das laut Detlef Schiller „belebend statt langweilig“ sein soll. Musik vom Feuerwehr-Musikzug Uchte-Nendorf sowie von Sina Kindermann aus Erichshagen, Grußworte, Sketche des Jugendparlaments, ein Chronik-Vortrag sowie der Auftritt des Zauberers und Bauchredners Sönke Ruge aus Dörverden sollen den Festakt interessant und abwechslungsreich ablaufen lassen. Außerdem kommt es zur Auszeichnung zweier Firmen als „Förderer der Jugendfeuerwehren“. Das, so Schiller, sei bisher stets bei der gesonderten Veranstaltung für die Arbeitgeber erfolgt, die in diesem Jahr aber entfalle. „Der Festakt bietet sich dafür bestens an“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart.

Ebenfalls nicht im Angebot in Uchte ist der „Tag des Handwerks“. Der gehe in diesem Jahr im Diepholzer Kreis-Zeltlager in Marhorst über die Bühne. Es gibt also einen jährlichen Wechsel.

Und der „Rest“? „Sonst läuft alles wie gewohnt“, erklären Schiller sowie Marc Henkel und Uwe Schiebe, die sich erneut die Pressearbeit teilen, wobei Henkel derjenige ist, der stets mit hervorragend ausgearbeiteten Präsentationen zu den jeweiligen Vorhaben glänzt. „Das ist sensationell und unbezahlbar“, so der Jugendfeuerwehr-Chef.

Lob zum jetzigen Zeitpunkt zollte Schiller dem Organisations-Team in Uchte, Reinhard Schmale als Samtgemeindebürgermeister sowie Anke Struckmann vom Ordnungsamt: „Das flutscht einfach super“, freut sich Schiller.

65 Gruppen sind in Uchte dabei – insgesamt 1185 Jugendliche, die in den Zeltdörfern „Richteberg“, „Hamme“ und „Buten Doore“ leben. Hinzu kommen die Betreuer, sodass insgesamt 1300 Leute die knapp 14000 Quadratmeter große „Stadt“ bevölkern. Zum „Spiel ohne Grenzen“ am Sonnabend, 25. Juli (ab 9 Uhr), erwarten Schiller & Co. zusätzlich 350 Kinderfeuerwehr-Mitglieder plus Betreuer.

„50 Jahre Kreisjugendfeuerwehr Nienburg – Jugendarbeit, die sich lohnt“ – dieses Motto trägt das Kreis-Zeltlager in Uchte, bei dem alle Organisatoren mit wiederum prächtigen Wetter rechnen. Falls es aber doch nicht „spuren“ sollte, brauchen sich die Eltern keine Sorgen um ihre Schützlinge zu machen: Es gibt ein ausgeklügeltes Warnstufen-Konzept, das bei einem möglichen Unwetter greift und das als „Nienburger Modell“ längst auch in anderen Bundesländern Anwendung findet.

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