Zur Kommunalwahl im September braucht die Stadt Freiwillige

Viele fleißige Helferlein gesucht

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Sie organisieren unter anderem die Kommunalwahl 2016 in Nienburg (v.l.): Roman Ribniger, Burkhard Walther und Tania Coletta. Noch zum Team gehört Gabriele Buhtz.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Weniger als vier Monate:  gar nicht so viel Zeit, um alles für die nächste Wahl im Landkreis Nienburg vorzubereiten. Das gilt nicht nur für Kandidaten, das gilt vor allem auch für die Verwaltungen, die aktuell auf der Suche nach Wahlhelfern sind.

Keine vier Monate mehr sind es bis zur Kommunalwahl. Während in den Parteien und Gruppen zum Teil noch eine heiße Kandidatensuche läuft, rekrutieren Mitarbeiter der Stadt Nienburg derzeit diejenigen, ohne die es keine Wahl geben kann. Etwa 360 Wahlhelfer sollen am 11. September für einen reibungslosen Ablauf und ein möglichst rasches Auszählen am Abend sorgen.

Mag das, wofür Politiker demnächst massiv auf Stimmenfang gehen werden, in mancher Augen „nur“ eine Kommunalwahl sein, ist der Aufwand für die Stadtbediensteten beachtlich höher als bei einer Landtags- oder Bundestagswahl. Allein in 38 Wahlbezirke gliedert sich die Stadt Nienburg samt ihrer Ortsteile auf. Um sämtliche Wahllokale mit Wahlhelfern, die am Tage Wahlzettel ausgeben und am Abend auszählen, zu versorgen, um aber auch einen Wahlvorstand für die Auszählung der Briefwahl – auch erst nach Schließung der Wahllokale – besetzen zu können, sind die Rathausmitarbeiter auf Freiwillige angewiesen.

Bislang heißt es etwa für Tania Coletta „Klinkenputzen“. Sie fragt bei erfahrenen Wahlhelfern an, um nach dessen erneuter Bereitschat zu fragen. Und das bislang mit überraschenden Reaktionen: „Bislang gibt es eine positive Zusagequote“, sagt Tania Coletta. Dennoch, da sind sie und ihre Mitstreiter sich einig, dürften noch viele fehlen, da schließlich immer welche wegfallen. Bei aller Wichtigkeit dieser Ämter soll es keinen Zwang geben, sagt Burkhard Walther: „Wir setzen auf Freiwilligkeit.“ Das müsse die Stadt nicht. Es bringe aber gar nichts, jemanden im Wahllokal sitzen zu haben, der unmotiviert sei.

Ein wenig motivieren dürfte die Aufwandsentschädigung. 35 Euro – und damit zehn mehr als vorgeschrieben – zahlt die Stadt für den Tagesdienst. Unterstützen dürfen alle, die auch wahlberechtigt sind. Sie müssen also mindestens 16 Jahre alt sein, ihren Wohnsitz in Nienburg haben und EU-Bürger sein. Ausgeschlossen sind Kandidaten für ein Mandat im Orts- oder Stadtrat sowie Kreistag. Vor allem Bürgermeister Henning Onkes hofft auf einige junge Freiwillige, um einen guten Querschnitt darstellen zu können.

Am Wahlsonntag teilen sich die Helfer in zwei Schichten ein, von 7 bis 12.30 Uhr und von 12.30 bis 18 Uhr. Am Abend zählen sie zudem alle zusammen die Stimmen aus. Auf Wünsche zu Einsatzort und -zeit wolle die Stadt eingehen, erklärt Walther. Melden können sich Interessenten bei Tania Coletta (Tel. 05021/87366; E-Mail: t.coletta@nienburg.de), Burkhard Walther (05021/87244; b.walther@nienburg.de) und Gabriele Buhtz (05021/87279; g.buhtz@nienburg.de) sowie im Internet unter dem Abschnitt „Politik und Ortsrecht“.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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