„Monsieur Momo“ in Bochum ausgezeichnet

Kleinkunstpreis für Clown aus Nienburg

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Inmitten der Teilnehmer: Clown Momo mit seiner Trophäe (vorne kniend mit Hut).

Bochum/Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Timo Lesniewski hält Nienburg weiterhin die Stange. Unterwegs ist er mittlerweile aber deutschlandweit und sogar darüberhinaus. Als Clown zieht er unter dem Namen „Monsieur Momo“ durch das Land. Hohe Anerkennung gab es nun in Bochum.

Dort bekam Lesniewski den Bochumer Kleinkunstpreis als bester Nachwuchskünstler. Seit er im August 2013 seine Ausbildung zum Clown mit Auszeichnung beendet hatte, wird er allein in diesem Jahr um die 100 Vorstellungen geben. Unter anderem steht er regelmäßig im GOP in Hannover auf der Bühne – mitunter vor prominentem Publikum: „Da sitzen dann auf einmal die Schröders und die Wulffs“, berichtet er. Nebenher ist er einer der Klinik-Clowns im Krankenhaus auf der Bult in Hannover. Kinder-Unterhaltung war einst der Beginn seiner Karriere. Heute spielt er in erster Linie für ältere Zuschauer, außer eben im Krankenhaus und ab und an bei anderen Veranstaltungen.

Die Ausschreibung zum Bochumer Kleinkunstpreis lief deutschlandweit. Nachwuchskünstler dürfen nur seit wenigen Jahren professionell aktiv sein. Der Nienburger kam in die Vorauswahl, eine selbst aus Künstlern bestehende Jury brachte Lesniewski in den Vorentscheid, auf dem er sich zehn Minuten präsentierte. Mit zwei weiteren Kandidaten, unter ihnen eine Singer-Songwriterin und eine Komikerin, standen letztlich im Finale, das „Monsieur Momo“ für sich entschied.

Noch spielt er immer nur einige Minuten. Er arbeitet aber an einem vollwertigen Programm, das er im kommenden Jahr präsentieren will. Dazu bekommt er Unterstützung von einem der namhaftestes Vertreter seines Fachs: Peter Shub, der bereits mit dem Zirkus Roncalli auf Tour war und auf diverse Fernseh-Auftritte zurückblickt, steht Lesniewski zur Seite. Schon jetzt bringt ihm der Preis neben einem kleinen, aber feinen Preisgeld neue Aufträge ein. Vor allem in Bochum stehen Folgeauftritte ins Haus.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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