Celsy Dehnert bleibt Vorsitzende der Jusos

Juso-Chefin: Junge Menschen ermutigen, aktiv zu werden

Celsy Dehnert bleibt in ihrem Amt als Vorsitzende der Jusos im Bezirk Nienburg.
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Celsy Dehnert bleibt in ihrem Amt als Vorsitzende der Jusos im Bezirk Nienburg.

Kreis Nienburg – Die Texterin Celsy Dehnert aus Nienburg bleibt Vorsitzende der Jusos im SPD-Unterbezirk Nienburg. Welche Ziele und Herzensthemen die 29-Jährige während ihrer nächsten Amtszeit anpacken möchte, verrät sie im Gespräch mit Redakteurin Katrin Köster.

Herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl, Frau Dehnert. Welche Herzensthemen möchten Sie nun angehen?

Für mich sind Herzensthermen ganz definitiv mehr Beteiligung für die jungen Erwachsenen. Die politischen Strukturen im Landkreis sind etwas in die Jahre gekommen. Für mich sind auch der Öffentliche Personennahverkehr und soziale Gerechtigkeit wichtige Themen. Wir haben in der Corona-Zeit erlebt, dass Schüler beim digitalen Unterricht hinten angestellt worden sind. Ein weiteres Anliegen: Das Ein-Euro-Ticket, für das wir uns engagieren, hängt im Kreishaus fest. Demnächst setzen wir uns deswegen mit der Kreistagsfraktion der SPD zusammen.

Welche Ziele wollen Sie im Laufe dieses „Amtsjahres“ für den Kreis Nienburg konkret erreichen?

In einem Jahr hoffe ich, unser Ein-Euro-Ticket als Beschlussvorlage im Kreishaus zu sehen. Und: Ich möchte junge Leute motivieren, sich für die Kommunalwahl aufstellen zu lassen. Stichwort ÖPNV-Ausbau: Wir hoffen, dass sich die Situation mit den Schulbussen in einem Jahr wieder entspannt hat. So weit ich das abbilden kann, ist es mit den Linien 30 und 31, also nach Heemsen, Hassbergen und Gandersberg ganz, ganz schlimm. Sehr dünn ist es auch bei den Linien 40 und 42, die Rodewald bedienen. Da kommen die Schüler zur zweiten und dritten Stunde kaum noch hin. Konkret wünsche ich mir, dass hier die Neubeschaffung von Bussen avisiert wird oder die Linien so neu geordnet werden, dass mehr Schüler mitkommen.

Welche Pläne haben Sie für Ihre persönliche politische Zukunft?

Ich persönlich habe für mich ein Ratsmandat im Auge. Langfristig ist es für mich auch denkbar, Landespolitik zu machen. Aber zunächst ist es mir wichtig, vor Ort Strukturen zu schaffen, die jungen Leute und Frauen dort abzuholen, wo sie stehen. Ich möchte ihnen einen Zugang zur politischen Arbeit öffnen.

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