Weibliche Mitglieder des Kreistags kommen zusammen

Interfraktioneller Austausch zur Gender-Politik im Landkreis

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Kreistagspolitikerinnen kamen zu ihrer ersten Sitzung des Kommunalpolitischen Arbeitskreises zusammen: (v.l.) Rita Schnitzler, Heidrun Kuhlmann, Anja Altmann, Heide Wirtz-Naujoks, Viktoria Kretschmer, Gerlinde Harms-Hentschel und Barbara Weißenborn.

Landkreis Nienburg - Im Vorfeld der letzten Kreistagssitzung in diesem Jahr sind die Kreistagspolitikerinnen jetzt in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten zum Austausch zusammengekommen.

Ziel des Kommunalpolitischen Arbeitskreises sei der interfraktionelle Austausch zu Frauen- und Gleichstellungsthemen, die gemeinsam in die Kommunalpolitik eingebracht werden sollen, berichten die Teilnehmerinnen.

Bereits im Frühjahr hatte die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Petra Bauer, die Politikerinnen zu einem Workshop zum Thema „Gender in der Kommunalpolitik – ein Thema für weibliche Kreistagsabgeordnete“ eingeladen. Die Beschäftigung mit diesem Thema und der rege Austausch zur Umsetzung gleichstellungspolitischer Ansätze habe bei den Politikerinnen zu dem Entschluss geführt, auch künftig interfraktionell zu Gesprächen zusammenzukommen, heißt es in einer Mitteilung.

Weniger Frauen in den Parlamenten

An der ersten Arbeitskreissitzung nahmen Frauen aus CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken teil. Ein relevantes Gesprächsthema war der deutliche Rückgang der Frauen in den Parlamenten sowohl nach der Bundestags- als auch nach der Landtagswahl. Es gelte, das Thema stetig im Blick zu haben und in die Öffentlichkeit zu tragen. 

Entsprechend würden die Themen Motivation und Begleitung von Frauen, die sich für Kommunalpolitik interessieren, konstant weiterverfolgt, heißt es in der Mitteilung. In diesem Zusammenhang ebenfalls angesprochen wurde demnach die Bedeutung von familienfreundlichen Zeiten im Bezug auf kommunalpolitische Ausschusssitzungen.

Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten

Den Kreistagspolitikerinnen ist es wichtig, sowohl die Anliegen der Bürger als auch gesellschaftspolitische Fragen aufzunehmen und – sofern möglich – in die Kommunalpolitik einzubringen. Hier setzen sie auf eine Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten.

Es stünden ausreichend Themen zur Verfügung, an denen sie weiterarbeiten würden, laute das Fazit nach dem ersten Arbeitskreis. Weitere Aktivitäten seien bereits geplant.

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