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Handgranatenfund beim Spargelstechen in Lavelsloh

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Die gefundene Handgranate vom Typ „Mill’s Bomb, No. 36“
Die gefundene Handgranate vom Typ „Mill’s Bomb, No. 36“ © Polizei

Bei Erntearbeiten auf einem Spargelfeld in Lavelsloh ist am Dienstagabend eine Handgranate gefunden worden. Das Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg musste kontrolliert gesprengt werden.

Bei Erntearbeiten auf einem Spargelfeld in Lavelsloh ist am Dienstagabend eine Handgranate gefunden worden. Wie die Polizei mitteilte, alarmierten die Finder gegen 19 Uhr Polizei und Feuerwehr. Nachdem Einsatzkräfte mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover Rücksprache gehalten hatten, stuften diese die Granate bereits aus der Ferne als nicht transportfähig ein und entschieden sich für eine kontrollierte Sprengung.

Für diesen Zweck war die Absperrung und Räumung eines Bereichs rund um den Fundort an der Mindener Straße in einem Radius von 300 Metern erforderlich. Die Evakuierung erfolgte mit Unterstützung von Feuerwehr und weiteren Polizeikräften der Bereitschaftspolizei. Insgesamt mussten dafür 23 Personen ihre Häuser verlassen. „Die Betroffenen zeigten trotz der späten Uhrzeit Verständnis für die Sicherheitsmaßnahmen der Einsatzkräfte“, heißt es in der Mitteilung. Als Anlaufstelle wurde ihnen das Feuerwehrgerätehaus in Diepenau zur Verfügung gestellt. Kurz nach 23 Uhr kam die Entwarnung: Die englische Handgranate („Mill’s Bomb, No. 36“) war erfolgreich gesprengt worden (Bild rechts). Die Polizei gab den Einsatzraum wieder frei, die Anwohner konnten zurück in ihre Wohnhäuser. Um die betroffenen Bürger über den aktuellen Sachstand zeitnah informieren zu können, wurde der Einsatz in den sozialen Medien über den Twitter- und Facebook-Kanal der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg begleitet. Fotos: Polizei

Nach der Sprengung.
Nach der Sprengung. © Polizei

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