Bau des gemeinsamen Gerätehauses für Husum und Groß Varlingen schreitet voran

Feuerwehr-Oldies arbeiten emsig

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Immer gut gelaunt bei der Arbeit: Die Feuerwehr-Oldies und Helfer um Andreas Haake und Uwe Borcherding.

Husum - Am Horstberg, Husums Ortsrand, entsteht zur Zeit der Neubau des Feuerwehrgerätehauses für die beiden Ortsfeuerwehren Husum und Groß Varlingen. Eigenleistung zu erbringen, das ist für die Wehr-Mitglieder kein Fremdwort.

Sie haben kurzfristig die Fläche in der künftigen Fahrzeughalle geschottert, abgerüttelt, mit Splitt ausgeglichen und abgezogen. Unzählige Pflastersteine gingen durch die Hände, bis die gut 200 Quadratmeter fertig waren, damit die Fachfirmen weiterarbeiten konnten.

Besonders das stürmische, mit Regenschauern begleitete Herbstwetter war eine Herausforderung für die Arbeiten in der offenen Halle. „Einige Kameraden opfern für die Eigenleistung ihren Jahresurlaub, der eigentlich zur Erholung dienen soll“, sagten die Ortsbrandmeister Andreas Haake und Uwe Borcherding. Aber hauptsächlich waren die Mitglieder der Altersabteilungen der Ortswehren beteiligt. Wie Haake berichtete, betrug der Altersdurchschnitt mehr als 60 Jahre. „Ich habe den Schnitt ganz schön runtergerissen. Der Älteste ist 82“, schmunzelte Haake.

Neben den Pflasterarbeiten haben die „Bauarbeiter“ noch mehr als 300 Meter Versorgungsgräben ausgeschaufelt und Kabel verlegt, damit auch dort die Firmen schneller vorankommen.

Die beiden Ortsbrandmeister sind auf das, was bis jetzt allein die Oldies schon alles an Kraft und Fachwissen eingebracht haben, stolz und betonen dies auch immer wieder, denn ohne sie wäre das bis jetzt gar nicht alles zu leisten gewesen.

Für den Rest des Jahres, scherzt Haake, schicken wir die fleißigen Helfer in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Mit einem Augenzwinkern fügten die beiden Ortsbrandmeister noch hinzu: „Im neuen Jahr geht’s mit frischem Schwung und neuem Mut weiter, damit wir im Sommer ins neue Domizil umziehen können. Aber bis dahin müssen wir alle noch einmal kräftig anpacken und so manche Kröte aus der Streichliste schlucken.“

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