Fortschritte am Baugebiet in der Kattriede

Die Hälfte ist schon weg

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Der Weg ist fast geebnet. Hans-Joachim Marhold (l.) und Jörg Lübkemann vor den Bauflächen.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Lange Zeit war nur Wiese. Nun ebnet ein Bagger den Weg zu den Bauflächen am Maienhorst in der Nienburger Kattriede. Acht Häuser sollen dort entstehen. Die Hälfte der Plätze ist schon weg.

Eine freie Fläche in bester Innenstadtnähe weniger – wenigstens bald: Acht Bauplätze befinden sich auf der aktuell noch grünen Wiese am Nienburger Maienhorst. Dass sich dort etwas tut, ist dennoch unschwer zu erkennen. Seit einer guten Woche wird die Stichstraße hergerichtet, so dass die Arbeiten für die Einfamilienhäuser in naher Zukunft beginnen dürften.

Wohnhäuser sollen auf dieser Fläche noch in den kommenden Monaten entstehen.

Hans-Joachim Marhold vermarktet die Grundstücke im Auftrag der Eigentümergruppe. Und das scheint bislang ganz erfolgreich zu laufen. Vier der Bauplätze sind bereits verkauft. „Vor allem an junge Familien“, sagt Marhold. Der Steyerberger ist zuversichtlich, dass es nur noch eine Frage von Wochen ist, bis auch die ersten Maßnahmen für die künftigen Immobilien eindeutig erkennbar sind. Im Auftrag der Stadt, mit der es einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag gibt, befestigt das Landesberger Unternehmen Lübkemann Tiefbau derzeit einen Weg, über den die hinteren Plätze zu erreichen sein sollen, inklusive großem Wendehammer. Schindelhorst soll einmal auf dem entsprechenden Straßenschild stehen. Von gut 800 bis 1 300 Quadratmetern reichen die angrenzenden Flächen.

Feste Vorgaben gibt es nur wenige. Im Grunde ist im Rahmen des Bebauungsplanes eine Menge möglich. Nur mit dem Keller wird es problematisch: „Bei 1,50 Meter ist Wasser“, gibt Marhold zu bedenken. Auf Erd- und Obergeschoss müssen sich die Bauherren beschränken. Bei der Bauweise gebe es aber keine Schranken. „Nur ein Iglu wird schwierig“, meint Marhold launisch. Projektideen böte ein Partnerunternehmen an, komplett freies Bauen sei aber ebenso möglich.

Über die Bewegung auf der lange brachliegenden Wiese seien die Nachbarn ganz froh, meint Marhold. Und auch über die Zusammenarbeit mit der Stadt äußert er sich nur positiv. Nun spielt ihm noch der milde Winter in die Karten, und allgemein günstige Konditionen ermuntern Bauwillige. Es könnte schlechter laufen. So wundert es nicht, dass Marhold zeitgleich wenige hundert Meter entfernt – ebenfalls in der Kattriede – weitere Bauplätze vermarktet.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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