Rollerfahrer stirbt

Tödlicher Unfall und Flächenbrände in Nienburg

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Ein 52 Jahre alter Rollerfahrer starb noch an der Unfallstelle.

Nienburg - Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 214 in Nienburg gekommen. Ein 52 Jahre alter Mann starb noch an der Unfallstelle. Kurz darauf meldete die Leitstelle auch noch mehrere Flächenbrände.

Wie die Feuerwehr berichtet, wurden die Einsatzkräfte aus Erichshagen-Wölpe gegen 15.15 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der B214 in Richtung Steimbke gerufen. Vor Ort bot sich den Wehrleuten jedoch ein weites Trümmerfeld nach einem schweren Unfall.

Ein Hyundai befuhr die B214 aus Steimbke kommend in Richtung Nienburg. Ein 52 Jahre alter Rollerfahrer wollte zeitgleich auf Höhe der Sonnenborstler Kurve von der Bundesstraße auf die Wölper Straße in Richtung Sonnenborstel abbiegen. Dabei übersah der Mann das Auto, ein Ausweichversuch blieb ohne Erfolg. Beide Fahrzeuge wichen in die gleiche Richtung aus und prallten so zusammen.

Rollerfahrer stirbt an der Unfallstelle

Der Rollerfahrer wurde aufgrund der Wucht des Aufpralls einige Meter durch die Luft geschleudert. Sein Fahrzeug fing sofort Feuer und brannte aus. Helfer, die an der Unfallstelle vorbeikamen, versuchten vergeblich, den Rollerfahrer wiederzubeleben. Der Rettungsdienst stellte lediglich den Tod des Mannes fest.

Für die Insassen des Hyundai wurde ein Notfallseelsorger zur Einsatzstelle bestellt. Die B214 blieb über Stunden zwischen Erichshagen-Wölpe und der Sonnenborstler Kurve für die Unfallaufnahme und Bergung der beschädigten Fahrzeuge gesperrt.

Güterzug löst Flächenbrände aus

Mehrere Feuerwehren waren zur Löschung der Flächenbrände ausgerückt.

Zeitgleich wurde die Ortsfeuerwehr Nienburg zu einem Bahndammbrand in Höhe des Nienburger Bahnhofes alarmiert. Ein Güterzug auf dem Weg nach Verden hatte auf der Strecke zwischen Nienburg und Eystrup mehrere Flächenbrände verursacht.

In Eystrup wurde der Zug gestoppt, sodass die Brände von den eingesetzten Feuerwehren gelöscht werden konnten. Ein Hubschrauber der Bundespolizei kontrollierte die Strecke auf weitere Brände. Insgesamt waren rund 70 Wehrleute aus dem Stadtgebiet Nienburg im Einsatz, erklärte Feuerwehr-Sprecher Marc Henkel am Abend.

jdw

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