Erste „Critical Mass“-Aktion in Nienburg

Mit Fahrrädern protestiert

+
Für bessere Bedingungen protestierten Fahrradfahrer auf wichtigen Nienburger Straßen.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Sie wollten sich „den Verkehrsraum wieder erobern“. So war eine Veranstaltung für den gestrigen Nachmittag in Nienburg angekündigt. Die Grünen hatten die „Critical Mass“-Initiative – aus dem Englischen übersetzt: kritische Masse – organisiert.

Aktionen dieser Art gab es zuvor schon in anderen Städten. Fahrradfahrer und teilweise auch andere nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer treffen sich dabei – ähnlich wie bei einem „Flashmob“ scheinbar zufällig und fahren gruppenweise durch die Innenstadt, mit dem Ziel auf sich und ihre Probleme mit wenigen und schlechten Wegen aufmerksam zu machen. Spezielle Regeln gelten für Gruppen ab 16 Radfahrern bilden per Gesetz einen „geschlossenen Verband“, in dem die Teilnehmer zu zweit nebeneinander fahren dürfen.

In Nienburg kritisieren die Veranstalter die hohe Belastung von Straßen, die sich Auto- und Radfahrer teilen, die häufig zu Benachteiligungen der schwächeren Zweirad-Nutzer führt. Vom Goetheplatz aus führte der Weg die Gruppe über die Verdener Landstraße zunächst stadtauswärts – immer brav auf der Straße entlang, wie es für große Fahrzeuge, als die eine Gruppe gilt, gehört – sicherlich stellenweise zur Missgunst einiger Autofahrer.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Kommunalarchäologe Daniel Lau trägt zu Gefangenenlagern und Synagogen vor

Kommunalarchäologe Daniel Lau trägt zu Gefangenenlagern und Synagogen vor

Kommunalarchäologe Daniel Lau trägt zu Gefangenenlagern und Synagogen vor
Lutz Bittner gibt die Leitung des Johann-Beckmann-Gymnasiums in Hoya in jüngere Hände

Lutz Bittner gibt die Leitung des Johann-Beckmann-Gymnasiums in Hoya in jüngere Hände

Lutz Bittner gibt die Leitung des Johann-Beckmann-Gymnasiums in Hoya in jüngere Hände
Geniale Start-up-Unternehmer: Schüler präsentieren Ergebnisse aus dem Projekt „Digitale Lernallianzen“

Geniale Start-up-Unternehmer: Schüler präsentieren Ergebnisse aus dem Projekt „Digitale Lernallianzen“

Geniale Start-up-Unternehmer: Schüler präsentieren Ergebnisse aus dem Projekt „Digitale Lernallianzen“
Nach dem Fall Judith Thijsen heißt es: „Jetzt erst recht“

Nach dem Fall Judith Thijsen heißt es: „Jetzt erst recht“

Nach dem Fall Judith Thijsen heißt es: „Jetzt erst recht“

Kommentare