Erichshagenerin Annette Frieboes- Esalnik liest aus ihrem Buch vor

Mit Humor und neuer Hüfte durch den Alltag

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Annette Friebos-Esalnik liest am Freitag im Haarstudio Hairtop in Nienburg aus ihrem Buch "Nicht ohne meine Hüfte" vor.

Nienburg / Erichshagen - von Kristina Stecklein. Mit 44 Jahren stand für Annette Frieboes-Esalnik aus Erichshagen fest: Eine neuen Hüfte muss her. Die Autorin des Erfahrungsberichtes „Nicht ohne meine Hüfte“ litt von Geburt an einer Hüftdysplasie - und wusste, dass eine Operation irgendwann notwendig würde. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse hat sie in ihrem Buch festgehalten.

„Ich habe das Buch 2013 während der Reha-Zeit geschrieben. Erstmal für mich, damit ich nicht vergesse, wie es war“, erzählt Frieboes- Esalnik. Zuhause schrieb sie ihr Manuskript ins Reine. Die Besonderheit: Es ist kein medizinischer Ratgeber. Die Erichshagenerin schreibt die Situationen ausschließlich aus ihrer Sicht auf und macht Mut. Mut vor allem denjenigen, denen eine solche OP bevor steht. Dabei geht Frieboes-Eslanik ins Detail und veröffentlicht ihre Gedanken rund um die Operation: Vor dem Eingriff, währenddessen – aber auch danach. Mit viel Humor versucht die Autorin, Ängste zu nehmen und zeigt, dass er trotz aller Unsicherheiten nicht fern geblieben ist.

Am kommenden Donnerstag, 4. Dezember, hält Frieboes-Esalnik ihre erste Lesung um 19.30 Uhr im Haarstudio Hairtop in Nienburg. Von ihrem Verlag „Pro-Talk“ erhält sie dafür hilfreiche Unterstützung. Bei der Gestaltung des Buches hatte die Erichshagenerin Mitspracherecht. „Es ist kein Selbstverlag. Die Erfahrung der Lektorin und die des Verlages haben mir weiter geholfen“, sagt die Erichshagenerin.

Ihr Erfahrungsbericht liest sich wie eine Mischung aus Roman und Tagebuch – und genau das ist für die Autorin nach wie vor ungewohnt. „Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn mich Leser ansprechen – sie kennen dann einen Teil meines Lebens. Aber wenn man dann ins Gespräch kommt, gleicht sich das Ganze wieder aus“, merkt Frieboes-Esalnik lachend an.

Für die Zukunft wünscht sich die Autorin noch weitere Buchveröffentlichungen: trotz des Erfolgs verständlicherweise in einem ganz anderen Ressort – fernab jeglicher Operationen.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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